Jahrgang 
1915
Seite
41
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q. Jahrgang Nr. 2^ I S v !? O v t v U P p ^. Dezember ^9^5 !

^ Herausgegeben von vi. Hermann M. Povert, Hamburg, und Rapitänleuwant a. D. » h Hans Paasche, Berlin. Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. MI. R. llraut, Hamburg. 5

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! Mtteilungen

des Deutschen Vortrupp-Bundes

Nr. ^2

In zwangloser Reihenfolge (von Oktober bis Mai in der Regel einmal monatlich) als Beilage zumVortrupp" für die Vortrupp-Gruppen und Vortruxp-Freunde

Geschäftsführung desDeutschen Vortrupp-Bundes"

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Inhalt. Durchhalten. Aus der Vortrupp-Arbeit.

Durchhalten.

Durchhalten! Das ist die Mahnung, die in diesem ernsten Jahre unserm Volke immer wieder von allen Volksfreunden, die in die Zukunft schauen, zugerufen worden ist, und es war gleichzeitig das Wort, das alle Volks­genossen kraftvoll anspornte, die angesichts mancher schwierigen Verhältnisse in die Gefahr gerieten, mutlos zu werden. Durchhalten! Das war schließlich für alle rechten deutschen Frauen und Männer auch der freudige Kampf­ruf geworden, der die 'Überwindung aller Un­bequemlichkeiten, Sorgen und augenblicklichen Rote leichter machte. Der Wille zum Durch­halten ist denn auch allüberall im Lande so mächtig und stark gewesen, daß kein Gegner mehr unsere Erfolge ableugnen dürfte.

AuchDer Vortrupp" will und muß durch halten. Die Herausgeber und der Verleger haben in dem Leitaufsatze des Vortrupp" vom l.. Dezember darüber das Nähere ausgeführt und dargelegt, daß des­halb eine Erhöhung des Bezugspreises, die als eine besondere Mehrbelastung der Be­zieher kaum augeseheu werden kann, un­bedingt notwendig ist, da bisher der sehr niedrig gehaltene Bezugspreis zu den mehrfach stattgefnndenen Erhöhungen der preise für Papier und Druck nicht in einem annehmbaren Verhältnisse geblieben war. Um aber unser Durchhalten zu ermöglichen, be­

dürfen wir mehr als'je der Mitarbeit uusrer Freunde, denen am Bestehen desVortrupp" etwas gelegeu ist, die mit uns der Über­zeugung leben, daß nur ans dem vomVor­trupp" eingeschlagenen Wege wir es er- möglichen können, weite Kreise sür die Sache der Volksausartung zu gewinnen. Unser wir­ken wird aber nur daun erfolgreich sein, wenn es für ungezählte Freuude eine Sache iX'r persönlichen Verantwortung wird. Deshalb ist es nicht nur uubedingt notwendig, daß alle uusre bisherigeu Freunde uns treu bleiben, sondern recht viele neue hinznge- worben werden. Der Verlag hat der gegen­wärtigen Ausgabe desVortrupp" ein Aus­kunftsblatt mit Bestellkarte beigefügt, um jedem Leser Gelegenheit zu geben, damit zum Jahresanfänge einen neuen Bezieher uns zu gewinnen. Es stehen solche Biälter gern für Werbezwecke zur Verfügung.

Aus dein Leserkreise desVortrupp" sind zum Leitaufsatze in Nummer 2Z erfreulicher­weise auch bereits eine größere Anzahl recht freundlich zustimmender Zuschriften eingegan­gen, in denen zum Ausdruck gebracht wurde, daß man sich kräftig dafür einsetzen wolle, dein Vortrupp" das Durchhalten in dieser ernsten Zeit zu ermögliche,: und ihm jene große Zu­hörerschaft sichern zu helfen wünsche, die notwendig ist, nm seine Gedanken einmal in feste, dem ganzen Volke dienende Formen bannen zu können. Besonders erfreulich war es uns auch, daß einige Bezieher, die zum Jahresschluß aus wirtschaftlichen Erwägungen die weitere Zustellung desVortrupp" zu­nächst aufgegeben hatten, nun infolge der Ausführungen im Leitaufsatze zu Nummer 2Z ihre Abbestellung zurücknahmen. So schreibt uns ein Leser u. a.