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q. Iahrgang Nr. l. Ä^v !?OrtvUPP
Herausgegeben von vi'. Hermann M. Oopert, Hamburg, und Rapitänleutnant HansL>aasche, Berliu.— Verantwortlicher Schriftleiter: vi. pKil.R. Kraut, Hamburg 20.
Abteilungen
des Deutschen Vortrupp-Bundes
Nr. 3
In zwangloser Reihenfolge (von Oktober bis Mai in der Regel einmal monatlich) Geschäftsführung des „Deutschen Vortrupp-Rundes"
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ArdeN.'^""' Beachtung. Uns ^er Vortrupp
Zur gefl. Beachtung.
Die nächste Nummer der „Mitteilungen des Deutschen Vortrupp-Bundes" erscheint mit Nummer 1,0 des „Vortrupp" vom 1.6. Mai als Doppelnnmmer Nr. -^/3. „vor- trupp"-Nummer 8 vom 16. April sind also die „Mitteilungen" nicht beigefügt. Liu- sendungen für die „Mitteilungen" Nrn. H/5 werden bis zum 25. April an die unterzeichnete Geschäftsstelle erbeten.
Da unser Geschäftsführer bis Lude April beurlaubt ist, so können persönliche Zuschriften an ihn bis zu dieser Zeit keine Erledigung finden.
Die Geschäftsstelle des Deutschen Vortrupp-Buudes.
Aus der Vortrupp-Arbeit
Vortrupp Bremen. Auch unsere Gruppe bat die durch den Krieg unterbrochene Arbeit wieder aufgenommen. Als Redner sprach bei uns unser Mitglied Dr. Karl Vogel über „Soziale und wirtschaftliche Mobilmachung". Er schilderte in seinem anziehenden vortrage die erstaunliche Menge vielseitiger Arbeit, die sowohl durch Behörden wie auch von vielen
Einzelpersonen vom Kriegsbcgiuu bis in die neueste Zeit geleistet worden ist. Die nachfolgende Aussprache erstreckte sich auf die Frage, was zu tun sei, um den Erfolg der eingesetzten Arbeit auch für die Friedenszeit zu sichern. Es wurde u. a. vorgeschlagen, das von Kriegsgefangenen jetzt bearbeitete «Ödland nachher zu Rentengütern aufzuteilen und darauf die Siedler sich anbauen zu lassen; auf diese Weise könnte dem sich immer mehr verbreitenden Streben, draußen im Gemeingut der Mitarbeitenden stehende Siedeluugeu zu gründen, Rechnung getragen werden. Ferner würde dadurch auch vielleicht der immer mehr zunehmenden Landflucht der Landbewohner Einhalt geboten werden. Die Versammlung billigte allgemein die von der Regierung getroffene Anordnung betreffend die Erhebung der Getreidevorräte uud war im übrigen der Ansicht, daß unbedingt eine Einschränkung der ! vroduktion alkoholischer Getränke eintreten müsse, weil zu ihrer Herstellung eine Un- ! menge von Getreide und Kartoffeln er- ^ forderlich ist, die besser zur Brotherstellung verwendbar seien. Die Durchführung eiuer entsprechenden Maßnahme würde unter Um- i ständen so vorteilhaft sein, daß nicht einmal I die dadurch stellungslos gewordenen Menschen ! zu kurz kämen.
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vortrupp Eölu a. Nh. Am Weihnachtsabend ist unser Mitglied Lehrer Emil Sch neb erger, Unteroff. d. R. und Ritter des L. K. seinen Munden erlegen. Unsere junge Gruppe verliert iu ihm einen eifrigen Freund, der in den wenigen Wochen von der Gründung der Ortsgruppe bis zum Ausrücken mit lebhafter Freude an allen Vlänen und Absichten mitwirkte.
Für den Eölner Vortrupp der Schriftwait
Wilhelm Hötzel.
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