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inenden Geschlechtern, an den eigenen Rindern dasselbe verbrechen wie der Alkoholiker, der ihnen im Rausch das Leben gibt, verbrechen, die sich rächen, mittelbar oder unmittelbar. — Es wird Zeit, daß die Menschheit zu dieser Erkenntnis erwache. Unser deutsches Volk insbesondere. Noch kann viel geschehen. Noch leben gesunde Elemente in unsern Landgebieten: -Hannover, -Holstein, Friesland, in der Altmark, Bayern, Schwaben. Da wurzelt noch kernige Art."
Beim Wort Hannover hatte Hermanns Auge geleuchtet; und seine Muskeln strafften sich, so daß der skeptische Freund ihn einen Moment gefesselt betrachtete; aber der alte Spötter gewann bald wieder die Oberhand.
„Also wirst du in einem der genannten Gaue einmal das Glück deines Herzens suchen?"
„Ohne Zweifel." Hermann stand da, groß, stark, gestreckt, die Verkörperung des Wollens, das erst beim Vollbrachten endet. Impulsiv breitete er die Arme aus, als gälte es, die heimatliche Erde zum Gelübde zu umspannen. Niedersachsen, du sollst es sein! — Seine Brust hob sich in heißem Wunsch nach vollem Leben. Nach dem Ruhe- xunkt am Herzen eines deutschen Weibes, wie seine Ohantasie es formte: Gesund an Leib und Seele, entschlossen im Walten, gescheit auf ihrem Gebiet, mit einem reichen starken Herzen.
„Ohne Zweifel", wiederholte er; „ich bleibe gleich im Lande. )m Lande meiner Väter und Mütter."
> und Wirken i
' Bilder aus der lebensreforinerischen *
Jugendbewegung unsrer Zeit .
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Ernährungstorheiten.
Ls kann nicht bestritten werden, daß wir uns bisher unverantwortlich gleichgültig gegen die Lrnährungsfrage verhalten haben. Dem Städter durfte man im allgemeinen nur dann mit Lrnährungs- sragen kommen, wenn man ihm für seinen oft gehörig verderbten Gaumen ein besonderes Fest in Aussicht stellen konnte, oder wenn sein Magen eben infolge eines solchen Festes sich beklagen und um Rat betteln mußte. Nun hat uns dieser Krieg aber dazu gezwungen, uns einmal recht eifrig mit der so arg vernachlässigten Lrnährungsfrage zu beschäftigen. So recht handgreiflich deutlich hat er uns einmal unsere so fest eingewurzelten, großen deutschen Lrnährungstorheiten zum Bewußtsein gebracht. Die heilige Not dieser Zeit hat unsere Ernährungsweise immer entschiedener in neue Bahnen hineingedrängt. Hoffentlich erleben wir da nach dem Kriege keinen Rückfall. Ls wäre ein Segen, wenn all das vom Krieg aufgewühlte Gute auf dem Gebiete der Lebensführung auch nach dem Friedensschluß vor dem Untergang bewahrt bliebe, wenn uns dieser Krieg insbesondere von unseren Lrnährungstorheiten dauernd genesen lassen würde.
wer als Wandervogel mit offenen Augen durch? deutsche Land gewandert ist und dabei selbständig fürs Leben eingekauft hat, den haben Lindrücke mannigfacher Art veranlaßt, auch an unserer Lrnährungsfrage nicht mehr ganz so achtlos vorüber zu gehen, wie das bisher meistens der Fall war. )n den letzten beiden Zähren rückte die Lrnährungsfrage immer