s. Jahrgang Nr. 24 Ä e r O v 1 r u p p te. Dezember 1914
Herausgegeben von Vv. Hermann M. j>oxert, Hamburg, und Kapitänleutnant a. D. Hanspaasche, Berlin. — verantwortlicher Schriftleiter: I)r. pliü.R. Kraut, Hamburg 20.
Mtteilungen
des Deutschen Vortrupp-Bundes
In zwangloser Reihenfolge (von Oktober bis Mai in der Regel einmal monatlich) als Beilage znm „Vortrupp" für die Vortrupp-Gruppen und Vortrupp-Freunde herausgegeben von der
^ Geschäftsführung des „Deutschen Vortrupp-Bundes"
1914
Inhalt. Zum Jahresschlüsse. — Aus der Vortrupp- Arbeit.
ZUM Jahresschlüsse.
Mit dieser Nummer der „Mitteilungen" beschließt „Der Vortrupp" seinen 3. Jahrgang. Er hatte sich auch in dem zur Neige gehenden großen Jahr erfreulich entwickelt, sodaß es den Anschein hatte, als ob die am Schlüsse der „Mitteilungen" des vorigen Jahres zum Ausdruck gebrachten Hoffnungen über Erwarten sich erfüllen sollten; waren doch bis Mai dieses Jahres über 2000 neue Bezieher hinzugetreten. Dann ist aber durch den Krieg ein erklärlicher Stillstand in der Entwicklung eingetreten, wenn es auch gelungen ist, neue Freunde in den letzten ernsten Monaten zu gewinnen, so bedingte doch der Umstand, daß mehr als 2500 Bezieher zu den Waffen gerufen sind, auch einen Rückgang in der Bezieherzahl. Lr tritt allerdings, da den im Felde stehenden Freunden unberechnet „Der Vortrupp" weitergesandt wurde, zahlenmäßig nicht so sehr in die Erscheinung, bedeutet aber für den Verlag nicht unerhebliche Dpfer.
Doch wir hoffen zuversichtlich, daß nicht nur unsere alten Freunde uns auch im neuen Jahrgange treu bleiben, sondern auch den versuch machen, den: „Vortrupp" in kräftiger Werbetätigkeit neue Kreise zu erschließen. Aus den fast täglich dem Verlage zugehenden Zuschriften tritt immer wieder der mit großer Zuversicht geäußerte Wunsch hervor, es möge dem „Vortrupp" gelingen, seine Gedanken im deutschen Volksleben zum Siege zu verhelfen. Das kann allerdings nur geschehen, wenn die Zahl unserer Freunde und Leser ständig im Ansteigen begriffen ist, wenn es uns gelingt, den gegenwärtigen Leserkreis mindestens zu verdreifachen. Auf dem
I. Deutschen Vortrupptage hatte stucl. plül. Gädecke, Greifswald — siehe „Auf Fichtes Bahnen", Seite 57 — mit begeisterten Worten u. a. gesagt: „Die wichtigste Aufgabe ist, dafür zu sorgen, daß „Der Vortrupp" oben bleiben kann und die Macht werde, in der er den gewünschten Einfluß auf unser Volksleben ausüben kann. wenn jeder Leser im Laufe des Jahres oder des nächsten Zahres nur 2 neue Leser heranführt (was wirklich sehr leicht ist), dann ist die Mindestleserzahl, die dazu erforderlich ist, Ende nächsten Jahres erreicht." An dieses Wort sei hiermit erinnert. Der Weihnachtswunsch der Vortruppleitung ist darin zum Ausdruck gebracht.
Um recht vielen Lesern seine Erfüllung leicht zu machen, finden unsere Freunde auf der ersten Anzeigenseite der gegenwärtigen „Vortrupp"-Nummer einen Gutschein wiedergegeben, der für alle diejenigen bestimmt ist, die gerade in dieser ernsten Kriegszeit einen „Vortrupp"-Zahrgang als ein besonders willkommenes Weihnachtsgeschenk für Bekannte, verwandte und Freunde ansehen. Man schneide die betr. Stücke der Anzeige ab und verwende sie laut Angaben, weitere „Gutscheine" werden gern vorn Verlage in Sonderabdrucken zur Verfügung gestellt. Der obere Teil des Gutscheins ist für die Buchhandlung, die den „Vortrupp" liefern soll, bestimmt. wo eine solche nicht besteht, sende man an den Verlag. Der untere Teil der Anzeige bildet die weihnachtsgabe. Daß „Der Vortrupp" als Geschenk sehr freundlich aufgenommen wird und den Gebenden ebenso ehrt, wie er den Empfänger beglückt, zeigt die oft begeisterte Aufnahme, die „Der Vortrupp", ebenso wie der „Helmut Harringa", gerade bei unseren verwundeten Kriegern in den Lazaretten in den letzten Monaten gefunden hat und bei den-