Der Vortrupp
5. Jahrgang Nr. September
starke Herzen.
Gott hat es gewollt, daß wir kämpfen und leiden sollen! wir aber sind dazu bereit und wollen siegen! wir werden siegen, wenn wirklich der mühsame weg der Menschheit aus dem Dunkel ins Helle führt, denn auf diesem Wege sind wir unentbehrlich.
Nun die feindlichen Völker rund um uns abirren in das weglose Dickicht des Unrechts, wo all ihre Klugheit und Verschlagenheit ihnen keinen gangbaren ^>fad, der doch noch zum Ziele der Höhe führen könnte, mehr zeigen wird, — nun die untüchtigen Massen des nahen Ostens zurückdrängen ins Dunkel, darinnen ihnen einzig wohl ist, — sind wir es, wir Deutschen, die die Menschheit zurückzwingen müssen auf den rechten weg. weh dem, der es wagt, uns daran hindern zu wollen!
wie kein anderes Volk der Welt haben wir es stets gewußt, daß wir der Menschheit dienten, wenn wir unser deutsches Wesen wahrten, wie kein anderes Volk haben wir — allem völkischen Eigennutz abhold — unsere Pflicht der Menschheit gegenüber anerkannt und hochgehalten. Aber wir wußten auch, daß diese Pflicht nur erfüllt werden konnte, wenn wir die Völker lehrten, unser Wesen als Vorbild anzuerkennen, es anzunehmen um seiner höheren Gesittung willen.
was wir wußten >— undeutlich oft und halb nur geahnt —, das sieht jetzt die ganze Welt! Widerwillig und mit Haß und Mißgunst erkennen es unsere Feinde, freudig begrüßt es jedes Volk, das sich von schändlichem Neide frei hielt. Die Völker, die wir emporheben und erziehen sollten kraft unseres Beispiels, und die nicht wollten, zwingen werden wir sie jetzt! Auf unserer Leite ist das Recht, klar wie die Lonne!
waren wir tüchtiger, arbeitsamer, redlicher als der Russe, besonnener und bescheidener als der Franzose, gründlicher als der Engländer und deshalb erfolggekrönter, die Völker hätten es von uns lernen können. Das haben sie nicht gewollt. Lie sahen vor Augen, daß sie im friedlichen wettkampf, den wir mit den reinen Waffen der Arbeit führten, zurückbleiben mußten, daß der Triumph des