Volume 
1914
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481
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Der Vortrupp

Vorwort zu Nr. ^6 ^6. August WH

Vortruppleser!

Diese Nummer war ausgedruckt, bevor unser Deutsch­land unter die Waffen trat. öo findet Ihr auf den andern Blättern dieser Nummer noch nichts von dem, was heute alle Herzen bewegt.

wir vomVortrupp" haben das wißt Ihr nie­mals zu denen gehört, die gepredigt haben, Krieg sei wün­schenswert, oder gar, der Krieg sei ein Teil von Gottes Weltordnung. Aber nicht darum handelt es sich jetzt. Das, worum es geht, ist dies:

Mit einem Frevelmut, dem in der Weltgeschichte kaum etwas Gleichartiges vorangegangen ist, mit einem Leichtsinn, bei dessen Anblick jeden Menschen ein Schauder ergreift, hat das Äaventum den germanisch bestimmten Völkern Mittel- europas den Kampf ums Dasein aufgedrängt.

Noch die fernste Zukunft wird es rühmen, wie das ge­waltige Verantwortlichkeitsgefühl unsres Kaisers Tag um Tag darum gerungen hat, der Welt diesen Brand, der Menschheit die Schande zu ersparen, daß um einiger serbischer Mörder willen Europas Zivilisation gefährdet werde, wenn einmal von denen gesprochen werden wird, die zu den größtenM en schen zählen, dann wird Kaiser Wilhelms II. Name nicht fehlen.

Es ist vergebens gewesen. Man hat uns das Schwert buchstäblich in die Hand gezwungen.

Nun wollen wir es führen. In diesem Kampf geht es um unser Dasein als Volk, um die Ehre unsrer Frauen, um die Zukunft unsrer Kinder. Und um den deutschen Gedanken in der Welt.