Der Vortrupp
Jahrgang Nr. 6 ^6. März W2
Der Ausmarsch.
Zu Beginn dieses Jahres hat der „Vortrupp" seinen Ausmarsch angetreten. Heute, beim ersten Wegstein — beim Ende des ersten Vierteljahres — ist er stärker, als wir erwarten dursten.
Denn in der kurzen Zeitspanne von drei Monaten, die nun zu Lüde geht, sind mehr als vierzig Hundertschaften von Freunden zu ihm gestoßen; über viertausend Männer und Frauen sind seine Abonnenten geworden und haben so kundgegeben, daß sie mit uns eine Notwendigkeit anerkennen: die Notwendigkeit, ein Organ zu schassen, das versucht, alle Willenskräfte praktischer deutscher Lebensreform in eine große Macht zusammenzufassen. In eine Macht, die im Gange ihrer Entwicklung vielleicht einmal daran wird denken dürfen, für alles Einzelne, was sie mitumfaßt, den Einfluß im deutschen Leben zu erringen, den dieses Einzelne für sich allein, eben weil vereinzelt, sich schwer oder gar nicht verschaffen könnte.
An jene vielen Freunde und Freundinnen, die sich schon zu uns bekannt haben, richten wir nun heute diese Bitte:
Denkt daran — immer, aber besonders heute —, daß es der Wunsch war, eine solche Macht schaffen zu helfen, der Luch in Reih' und Glied des „Vortrupp" hat treten lassen. Denkt weiter daran — immer, aber besonders heute —, daß es jetzt an Luch liegt, nur an Luch, ob nun in unserm Deutschland in absehbarer Zeit eine solche Macht geschaffen werden soll, oder nicht: Daß im „Vortrupp" die Ansätze dazu gegeben sind, das hat seine Entwicklung im ersten Vierteljahre gezeigt; ob aber diese bescheidenen Ansätze zur Vollendung gedeihen werden, das hängt davon ab, daß Ihr uns treu bleibt.
1