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(unter VI und VIII) von der Kaiserlichen Regierung unter denselben Bedingungen verliehen, unter welchen der South-West-Africa-Company solche Rechte und das Eigentum ari Grund und Boden bewilligt worden sind. Insbesondere finden die Bestimmungen der §§ 7 bis 9 des Übereinkommens vom 11. Oktober 1899 auf die Otavi-Minen- und Eisenbahngesellschaft nicht allein Anwendung bezüglich des Gebietes, in welchem die Gesellschaft an Stelle der South-West-Africa-Company in Minenrechte eintritt, sondern auch bezüglich des Gebietes, in welchem die Kaiserliche Regierung der Otavi-Ggesellschaft Minenrechte verleiht.
Berlin, den 15. März 1901.
Der Reichskanzler. Graf v. B ü 1 o w.
Vertrag vom 12. Mai 1903.
(Denkschrift 1905. S. 74—76.)
3. Zwischen der South West Africa Company, Limited, in London,
einerseits
und der Otavi Minen- und Eisenbahngesellschaft zu Berlin,
andererseits,
ist folgender
Vertrag
geschlossen worden.
Artikel 1.
Die SouthWestAfrica Company Limited, in London, im nachfolgenden die Company genannt, ist Eigentümerin von Bergwerksund anderen Rechten in Deutsch-Südwestafrika, welche sich aus der Konzession und dem Übereinkommen, die als Anlage I diesem Vertrage beigefügt sind, ergeben.
Um solche Rechte in Südwestafrika, insbesondere die von der Company in bestimmten Grenzen zu übertragenden Rechte, wirtschaftlich aus- zununtzen, ist im Jahre 1900 auf Grund der Deutschen Reichsgesetze vom 15. März 1888 und 2. Juli 1899 unter der Firma „Otavi Minen - und E i s e n b a h n - G e s e 11 s c h a f t“, mit Genehmigung der Kaiserlich Deutschen Regierung, eine Kolonialgesellschaft, im nachfolgenden die Otavi-Gesellschaft genannt, errichtet worden, deren in der Generalversammlung abzuändernde Satzungen in der Anlage II beigefügt sind.
Artikel 2.
Nach einem am 29. September 1899 abgeschlossenen Vertrage hat die Company der Otavi-Gesellschaft gestattet, auf Kosten dieser Gesell-