Jteßer c^efer!
Biic^e« finb treuer unb leiben Beim ®e= brauch weit mehr als bu bentft. Du tneinft 3tnar, Md) ginge biefe Benterfung nichts an, aber bente einmal nad):
£äßt bu bie entliehenen Bücher nie in anbere hättbe — namentlich in Kinberhänbe — tommen?
Ciefeft bu fie nie auf bem tDeg? in 6er Straßenbahn? bei 6er Arbeit? beim <£ffen?
£iefeft 6u nie mit ungewafchenen 06er feuchten X)än6en?
Berührft 6u 6ie papierflächen nicht metfacfj iiberfliiffig mit 6cn hänbcn, hältft 3. B. 6as Blatt, 6as 6u wenben willft, fchon lange rorher 3wifchen 6en Ringern? 06er legft 6ie flachen häit6e auf 6as Buch?
$eu<hteft 6u nie bie Ringer an, um 6ie Blätter bequemer wenben 3U tonnen?
Bift 6u 6ir einer non 6iefen Übeln £ln= gemohnheiten bewußt, fo [teile fie fchteunigft ab, 6enn forgfältige £efer h< 6as Buch wohl adü3ig unb metjr aus, £efer rott folgen ©ewohn= heiten teine rier3ig!
Sine eifrig benu^teBibliothet braucht jährlich, and? wenn ihr XIXaterial fehr gefchont wir6, bis 5 « füitf3ehn »om h wn ^ et; l ih t,es Önfdjaffungss wertljes 3um <£rfa 4 oerborbener Bücher. $ür 6ie Cefehalte in Bremen macht 6as im 3 al?r ^Eaufenbe aus, un6 je mehr 3um ©rfatj vev~ braudjt wirb, je weniger tann für 6ie Dermehrung ausgegeben werben. tDenn 6u nun unfere Bücher fo adjtlos behanbelft, baß fie teine riesig Derleihungen aushalten was, geehrter £efer, wirb bie $olge fein? Du haft rechnen gelernt: rechne einmal nach! Uuö toer foll Me Koftew traaeit?