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Gattung: Eleotris Cuvier.
Körper beschuppt. Augen seitlich, nicht hervorragend. Zähne klein. Zwei Rückenflossen, die erste mit 6 Stacheln. Bauchflossen nahe bei einander, jedoch nicht zu einer Scheibe verbunden, mit I Stachel und 5 Strahlen. Es giebt über sechzig, meist den tropischen Meeren angehörige Arten; nur wenige gehen bis in die gemässigte Zone; eine Anzahl von Arten dringt in die Süsswasserläufe Afrikas und Madagaskars.
Die beiden im Gebiet vorkommenden Arten sind sich ziemlich ähnlich, doch genügen die unten angegebenen Merkmale zu ihrer Auseinanderhaltung.
Eleotris Klunzingeri Pfeffer. (Fig. 5.)
Pfeffer, Ostafr. p. 14, Taf. 3, f. 8.
I). 6. 1.9. A. 1/9. L. 1 . cc. 72.
Breite des Kopfes längst nicht gleich zwei Dritteln seiner Länge; Schwanzflosse ziemlich spitz endigend. Seiten des Körpers mit einer grossen, den Schuppenreihen entsprechenden Zahl deutlicher Längsstreifen.
Sansibar (ohne Bezeichnung, ob im Salz- oder Siissw^asser), Kinganifluss (Stuhlmann).
Eleotris fusca Schneider.
Day, Brit. Ind. p. 313, pl. 65 f. 7.
D. 6. 1/8. A. i/8. L. 1 . 60—65. L. t. 16.
Breite des sehr dicken Kopfes gleich zwei Dritteln seiner Länge. Schwanzflosse rundlich endigend. Seiten des Körpers entweder einfarbig oder mit schwachen Andeutungen einer Längs-Streifung.
Pangani-Fluss (v. Martens).
Verbreitung: Stissw'asser von Johanna und den Seychellen, Küsten von Indien und dem Malayischen Archipel.
Familie: Mastaeembelidae.
Aalähnliche Fische mit sehr kleinen Schuppen. Oberkiefer mit spitzem, beweglichen Fortsatz. Rückenflosse den ganzen Rücken einnehmend, ebenso wäe die lange Bauchflosse häufig in die Schwanzflosse übergehend. Der erste Theil der Rückenflosse besteht aus einzeln stehenden Stacheln, ebenso finden sich vorn an der Afterflosse einige einzelne Stacheln. Bauchflossen fehlend. Die Kiemenspalte ist zu einem Schlitz an dem unteren Theile der Kopfseite zurückgebildet.
Fine kleine Gruppe von Püschen, die meist auf Indien beschränkt ist; doch findet sich auch eine Art in Syrien und Mesopotamien und fünf Arten im tropischen Afrika.
Gattung: Mastacembelus Cuv. u. Val.
Mit den Merkmalen der Familie, ferner ausgezeichnet durch die mangelnde Quer-Strichelung der Unterseite des Oberkiefer-F'ortsatzes.
Bei beiden aus dem Gebiete beschriebenen Arten gehen Rücken- und Afterflossen in die Schwanzflosse über; die erheblichen Unterschiede in den Zahlenverhältnissen der Flossen lassen beide Arten leicht unterscheiden.