bräunlich, wo die Epidermis fehlt, tritt die Cutisfärbung rein hervor, sie ist tiefschwarz und hellblau.
Interessant ist, dass bei allen jungen Thieren der Bauch tiefschwarz gefärbt ist und nur einige wenige himmelblaue Flecke aufweist, während er bei allen erwachsenen Thieren in seiner ganzen Ausdehnung prachtvoll himmelblau erscheint, d. h. in ganzer Ausdehnung Pigmentverlust aufweist.
Durch die Zahl der Halsbandschuppen weichen unsere westafrikanischen Individuen von den Ostafrikanern ein wenig ab, sie haben 9 bis 11 derselben, die Ostafrikaner, wie Werner’s Exemplar, dagegen 15. Das sind aber doch nur 2 an jeder Körperseite mehr; und ein fundamentaler Unterschied dürfte darin wohl kaum gefunden werden.
Mehr divergent erscheint dagegen die Beschuppung der Körperseiten bei unseren Individuen. Für das westafrikanische Typ-Exemplar giebt Günther an: die Schuppen der Körperseiten sind gewölbt und gekielt, während Werner dieselben bei seinem Ostafrikaner glatt und kiellos fand. Auch unsere Ostafrikaner haben an den Körperseiten glatte Schuppen. Haben aber unsere westafrikanischen Individuen im Gegensatz dazu gekielte Schuppen? Die Frage war sehr schwer zu lösen; nach eingehendstem Studium mit stärkeren Ocularen fand ich Folgendes: Auch ihre Seitenschuppen sind nicht gekielt, sondern nur enorm stark bucklig gewölbt und viel länger als breit. Wenn nun zwischen diesen Schuppen beim Untersuchen etwas Spiritus haften bleibt, so machen sie selbst bei mässig stärkerer Vergrösserung den Eindruck, als wären sie wirklich gekielt. Abtrocknen der Stellen lehrt aber, dass es nicht der Fall ist. Wahrscheinlich sind auch am Typ-Exemplar diese Schuppen nur übermässig gewölbt und von den Seiten ein wenig zusammengedrückt, jedoch nicht wirklich gekielt. Die Fpidermisreste der Schuppen unserer Individuen zeigen ausserdem nicht die Spur einer Kielung.
Bilden nun wirklich die wenigen bisher bekannten ostafrikanischen Individuen, weil sie von den bisher bekannten westafrikanischen Individuen in der Zahl der Halsbandschuppen und in der Form der Seitenschuppen ein wenig abweichen, eine besondere »Lokalform«?
Ich kann diese Frage nicht entscheiden, einmal aus Mangel an Material, und dann weil für mich noch die Möglichkeit vorliegt, dass die Unterschiede nur Altersdivergenzen sind:
Unsere ostafrikanischen Individuen sind junge Thiere, unsere Westafrikaner dagegen sind erwachsen. Es ist nicht unmöglich, dass bei den alten Individuen der Art die Schuppen der Körperseiten stärker gewölbt sind, als bei jungen, und dass man bei letzteren, wegen der geringen Grössendifferenz zwischen den mittleren (eigentlichen) und den Randschuppen des Halsbandes, einige von letzteren zu den eigentlichen Halsbandschuppen hinzurechnet. Jedenfalls ist der Unterschied zwischen den beiden Halsbändern nur ganz gering.
Familie: Gerrhosauridae.
Gerrhosaurus maior A. Dum.
Sansibar Sansibar; Sansibar; Sansibar; Sansibar; 1888, p. in.
(K i b u e n i); 1 Individ.;
1 Individ.;
2 Individ.;
3 Individ.;
2 Stück; Stuhl mann S.; Pfeffer (X 1892), S. 6. v. d. Decken S. j p eters j n £) ec k en 5. j ^ x ctcrs o* 1
Hildebrandt S.
G. M. Revoil S.; Mocquard, Mem. soc. philom.