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Familie: HYAENEN. Hyaenidae.
Die Hyänen sind hochbeinige 'Filiere, welche nur mit den Zehen auftreten, wie die Katzen und Hunde. Ihr Körper ist nach hinten abschüssig, der Kopf ist dick, der Schwanz massig lang, die Fusssohle vollständig behaart. Vorn und hinten befinden sich nur je 4 mit wenig gekrümmten, nicht zurückziehbaren Krallen besetzte Zehen.
Einzige Gattung: Hyaena Briss. (1756) Hyaene.
Im Oberkiefer jederseits 5, im Unterkiefer jederseits 4 Zahne hinter dem Eckzahn.
Man. kennt bis jetzt 3 Arten, die gefleckte Hyäne im tropischen Afrika, die gestreifte Hyäne ungefähr vom 17. Grad nördl. Breite bis zum Golf vor. Bengalen, den Strandwolf im Caplande.
123 . llyaena crocuta Erxl. — Gefleckte Hyäne, Tüpfel-Hyäne.
Erxleben, Syst. Regn. Anim. 1777 p. 578.
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Kig. 32. llyaena crocuta.
L. 150, c. 35 cm. Hellgrau oder hellbraun, zuweilen mit gelblichem oder röthlichem Anflug. Auf den Schenkeln und Körperseiten dunkle Flecken, die bald mehr, bald weniger deutlich abgegrenzt sind. Kopf, Nacken und Rückenlinie einfarbig braun, zuweilen röthlich überflogen, zuweilen auf dem Hinterhals eine schwarze Längslinie. Fiisse ungefleckt schwärzlich, oder auch hell. Schwanz braun mit schwarzem Büschel an der Spitze.
Ueberall häufig; Mpwapwa (Böhmer); Ugogo (Böhm, Fanin, Stuhlmann); Kilima-Ndjaro (Johnston); Mgera zwischen dem Pangani und Irangi (Neumann); Iabora, Kakoma in Uganda, Ugalla-l'luss (Böhm); Karagwe (Stuhlmann).
Kisuaheli: »P'isi«.
Die gefleckte Hyäne fand Böhm in den verschiedenen Gegenden von auffallend verschiedenem Betragen. >;In Ugogo, wo sie Nachts schaarenweise das Lager umschwärmten, um gefallene Thiere oder die Leichen von Pagazi (Träger), unter denen die Blattern stark aufräumten, zu verzehren, waren sie so frech, dass sie knurrend und im Dornengestriipp rasselnd und hin und her laufend nur un-