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Bd. 3 (1896) Die Thierwelt Ost-Afrikas und der Nachbargebiete : Wirbelthiere / Hrsg. unter Redaktion von K. Möbius
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Säuge t ii i e e e.

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mit breiten schwarzbraunen und schmalen weissen Ringen; Körper schwarzbraun; Beine schwarz; ein mehr oder weniger deutliches weisses Halsband.

In Ugogo häufig, in Unyamwesi selten (Böhm, Emin); Massai-Nyika (Neu­mann); Sansibar (Fischer).

Kisuaheli: »Niungu«, »Hungwe«.

»Wird gern gegessen« (Emin).

»Thut den Batatenpflanzungen vielen Schaden« (Fischer).

Sechste Ordnung: Carnivora. Raubthiere.

Die Gliedmaassen sind Pfoten oder Tatzen mit Krallen, welche bei einigen Gruppen zurück gezogen werden können. Oben und unten im Gebiss je sechs Schneidezähne, neben denen jederseits ein grosser Eckzahn sich befindet.

Schlüssel der Familien:

A. Hinterbeine mit 4 Zehen: a. Vorderbeine mit 4 Zehen: Schwanzspitze weiss:

Langbeinig, hundeartig

Kurzbeinig, marderartig

Schwanzspitze dunkelbraun oder schwarz: Kurzbeinig, marderartig.

Langbeinig, hundeartig.

b. Vorderbeine mit 5 Zehen:

Schwanz buschig behaart; Schnauze verlängert: Körper gestreift.

Körper nicht gestreift.

Schwanz anliegend behaart, Kopf rund .

B. Hinterbeine mit 3 Zehen:

Busse ohne Schwimmhäute. Wenn die Unter­seite schwarz oder schwarzbraun ist, so hat die Oberseite dieselbe dunkle Färbung oder sie ist gefleckt.

Entweder die Füsse mit Schwimmhäuten oder die Unterseite ist bei den afrikanischen Formen schwarz oder schwarzbraun, die Ober­seite hat dann helle Längsbinden oder sie ist viel heller als die Unterseite und ungefleckt .

Hyänenhund,

Lycaon.

s. u. Hunde, Canidae p. 62.

Ho nigmarder,

G a 1 e r i s c u s.

s. u. Marder,

M u s t e 1 i d a e.

111 i s -1 c h n e u m o n,

Bd eogale.

s. u. Ginsterkatzen, Viverridae.

Hyänen,

Hyaenidae.

Z i b e t h h y ä n e n , Proteleidae. Hunde, Canidae. Katz en, Felidae.

Ginsterkatzen, Vi ve rrid ae.

Marder,

Mustel idae.