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b 4 . Eine Flughaut zwischen dem Körper und den Beinen.
b 3 . Die Vorderbeine sind sehr kurz, die Hinterbeine sehr lang.
b 2 . Der Schwanz ist entweder nackt oder nur kurz behaart, so dass man die Gestalt der Schwanzrübe stets erkennen kann: Schneidezahne glatt oder mit nicht mehr als zwei Längsfurchen, Behaarung nicht stachelig (Ausnahme: Acomys)
Schneidezähne (bei der afrikanischen Gattung) mit drei tiefen Längsfurchen, Behaarung aus stacheligen Borsten .
b. Die Augen sind verkümmert, sehr klein, Schwanz sehr kurz.
B. Der Rücken ist mit langen runden Stacheln besetzt
F1 u g h ö r n c h e n , Anomaluridae.
P- 45 -
Springhasen, l’edetidae. p. 45.
Mäuse, Muridae. p. 46.
Ferkelratten,
Cap romy idae.
[Rohrratte, genus. Aulacodus.]
P- 55 -
Wurfmäuse,
S p a 1 a c i d a e. p. 56.
Stachelschweine, Hystricidae. p. 58.
Familie: LEPORIDAE. Hasen.
Schwanz sehr kurz, dicht und buschig behaart; Hinterbeine viel länger als die Vorderbeine; Ohren fast so lang oder länger wie der Kopf. Zwei Paar oberer Schneidezähne, welche hinter einander stehen.
Gattung: Lepus L. 1758. Hase.
Vorn 5, hinten 4 Zehen; die Fusssohle ist dicht behaart; Augen ohne Lider. Hasen leben überall auf der Erde ausser auf Madagaskar, in Australien und Polynesien sowie im südlichsten Süd-Amerika. Ivs ist noch nicht gewiss, wie viele Formen innerhalb der Grenzen von Deutsch-Ostafrika sich finden. Vielleicht •ist Lepus victoriae nur ein anderes Kleid von Lepus ochropus. Man achte auf die Verfärbung von der Regenzeit zur Trockenzeit.
Schlüssel der Arten.
Beine tief rostgelb . . Ockerfüssiger Hase.
Beine hell lederbraun . Blassfüssiger Hase.
76. Lepus ochropus Wagn. — Ockerfüssiger Hase.
Wagner, Schreber’s Säugethiere, Suppl. IV, 1844, p. 96.
L. 55; c. 7 cm. Oberseite fahlbraun und dunkelbraun gewellt, zuweilen mit vielem Schwarz. Nacken, Aussenseite der Beine und Vorderhals tief rostgelb; Unterseite weiss; Körperseiten rostig gelbgrau oder isabellfarbig. Schwanz oben schwarz, unten weiss.