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tätige vorhanden, daneben 3 508 Polen. Im ganzen aber waren 1905 in den Städten der Provinz Posen von der über 15 Jahre alten männlichen Bevölkerung erwerbstätig: 121320 Deutsche und 86 222 Polen. Abzüglich jener Berufsabteilung, die das Militär und die Beamten umfaßt, bleiben also 85 930 männliche deutsche Erwerbstätige und 82 714 polnische. Also auch ohne Militär und Beamtentum ist selbst in den Städten der Provinz Posen das erwerbstätige deutsche Element dem polnischen überlegen. Für die Provinz Westpreußen ist es gar nicht nötig, diesen Nachweis zu erbringen; denn dort stehen in allen Städten zusammen nach Abzug des Militärs, des Beamtentums und der freien Berufe 120 000 deutschen Erwerbstätigen nur 22 000 polnische Erwerbstätige gegenüber.
Deutschtum und städtischer Grundbesttz.
Dementsprechend überwiegt das deutsche Element auch im städtischen Grundbesitz. Im Regierungsbezirk Posen sind von 29 806 Wohnhäusern 16 714 oder 56 H in deutscher Hand, im Regierungsbezirk Bromberg sogar 67 H (12 697 von 18 908). Auch in Städten, die der Bevölkerungszahl nach eine polnische Mehrheit haben, ist die Mehrzahl der Wohnhäuser in deutscher Hand. Dahin gehört z. B. die Stadt Posen, wo von 2 693 Wohnhäusern 1 619 (54,6 U den Deutschen gehören; ebenso Ostrowo und Gnesen, wo 56 U und 51,3 U der Wohnhäuser deutsch sind. Nur in 4 Kreisen in der ganzen Provinz haben die Polen über 75 A der städtischen Wohnhäuser in der Hand; die Deutschen besitzen dagegen 75 A und mehr der Wohnhäuser in 10 Kreisen.
Noch charakteristischer ist die Höhe der von den Wohnhäusern entrichteten Gebäude st euer. Im ganzen Regierungsbezirk Posen zahlen die Deutschen 813 883 Mark Gebäudesteuer (61,4 A des Gesamtbetrags), die Polen nur 512 273 Mark (gleich 38,6 A). Und im Regierungsbezirk Bromberg entrichten die Deutschen 77,7 U, die Polen nur 22,3 U des Gesamtbetrages. Auch in der Stadt Posen ist die Leistung der Deutschen an Gebäudesteuern erheblich höher als die der Polen, nämlich 460126 Mark (60 U) gegen 307 903 Mark (40 U- Selbst in vielen Kreisen, die der Bevölkerungszahl nach überwiegend polnisch sind, wird der größere Teil der Gebäudesteuer durch die Deutschen aufgebracht, so in Obornik (67,9 U), Samter (66,7 U- Kempen (66,7 U, Krotoschin (66,3 U, Posen Ost (63,8 U, Schmiege!