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und 3,5° (11. 3. 1912), in der gleichen Meereshöhe von rund 750 m abgelesen, ergeben den größten absoluten Unterschied von 37,5°.
Dagegen zeigt die hohe Regenzeit im August und September im Durchschnitt Maximal-Temperaturen von nur 25° gegen Minimal-Temperaturen von 17°, also die sehr kleine Durchschnittsspannung von nur 8°. Die geringste Spannung zwischen 21° und 19,25°, also 1,75°, wurde zugleich durch niedrige Maximal-Temperatur und hohe Minimal-Temperatur hervorgerufen. Die bedeutendste absolute Spannung von 16,2° zu 28,2° erreicht auch nur 12°. Diese Messungen sind in dem 1000 m hoch gelegenen Joko im September und Oktober 1912 ausgeführt.
Trotzdem in der Regenzeit, in den ersten Monaten wie zur Zeit ihrer Höhe, die Tagestemperatur erheblich niedriger ist als in der Trockenzeit, wird sie bei dem starken Feuchtigkeitsgehalt der Luft unangenehmer empfunden und schwerer ertragen; das Regenzeit-Klima wirkt auf den europäischen Menschen oft ähnlich wie das Klima der immerfeuchten Küste.
Die Vegetation
Die Savanne ist ein Übergangsgebiet vom immerfeuchten Wald zur exzessiv trockenen Steppe des Sudan, entsprechend dem Übergangsklima.
Der Wald ist dem Grasland der Savanne eigen in seinen Fluß Wäldern, den verhältnismäßig schmalen Waldstreifen zu beiden Seiten eines Wasserlaufs, dem sie allein ihre Lebensmöglichkeit verdanken. Die Flußwälder des Graslandes gleichen dem immergrünen, feuchten Küstenwald: hoch aufstrebende Riesenbäume mit glatter Rinde und mächtigen Brettwurzeln, holzige Lianen, Epiphyten sind auch im Flußwald zu beobachten. Nur das Unterholz ist reicher entwickelt, weil das Licht bessern Zutritt hat.
Die Grasfluren der Savanne sind nicht baumlos wie die der Steppe, es ist im Gegenteil für sie geradezu charakteristisch, daß ihr Gras in mehr oder weniger großen Abständen von Bäumen und Gebüschen durchsetzt wird. Das Gepräge geben der Savanne die hohen Gräser. Am Mbam, in 750 m Meereshöhe und in den Niederungen um den Njua haben wir 6—7 m hohe Grasbestände, förmliche Graswäldchen durchzogen. In 1000 und mehr Meter Höhe, oben auf der Fläche des Njua und des Njantigebirges werden die Gräser nur etwa 50 cm hoch. Mit den unterirdischen Wurzelstöcken ist das Gras der Trockenzeit angepaßt; unterm Boden überstehen die Gräser die heiße trockne Zeit und sind so auch vor einer Vernichtung durch die Grasbrände geschützt.
Die Bäume der Savanne sind wesentlich kleiner als die des immerfeuchten Waldes, nur wenige werden über 20 m hoch, die meisten bleiben unter 5 m. Die Stämme der kleinen, oft strauchartigen Savannenbäume sind verbogen und verkrüppelt, ihre Rinde ist dick und borkenartig. Die einzelnen Baumarten kommen nicht bestandbildend vor, sondern stehen gemischt. Die Baumsavanne wirkt deshalb, selten einförmig. Aus der Ferne erscheint sie manchmal wie ein lichter Wald, je näher man ihr aber kommt, um so mehr weichen die einzelnen Bäume* aus einander.