Fehltritt hindurchgeht. Das gute Werk, das der lderr selbst in ihnen angefangen hat, wird unter seiner steten Gegenwart als Lehrer und Grziehcr immer mehr seiner Vollendung entgegenreisen." Damit ifl auch für die gegenwärtige Generation der Christen in nüchternster Prüfung des Tatbestandes festgestellt, daß das Lhristentum in ihr eine Wacht geworden ist. Und nach der Kenntnis der Gemeinden und ihrer eingeborenen Lehrer, die ich auf meiner Reise gewonnen habe, stehe ich nicht an, dem vollständig beizupflichten. Wenn plötzlich durch irgend ein Verhängnis alle U ussionsleute aus dem Lande weichen müßten, würde zwar die U ussionsarbeit einen großen Schaden erleiden und schwere Krisen in der Christengemeinde würden unausbleiblich sein, aber das evangelische Christentum würde bleiben. Cs ist im Lande eingewurzelt.
Und das ist ein Erfolg, der die Gpfer der ersten sechs Jahrzehnte wohl lohnt, ja der nach den Schwierigkeiten, mit denen wir noch bis vor zwei Jahrzehnten zu kämpfen hatten, alle Erwartungen weit übertrifft. Allerdings ist unsere Aufgabe damit noch längst nicht gelöst. Vielmehr sind der pflichten und Aufgaben, die auf Grund dieses Tatbestandes vor uns liegen, weit, weit mehr als die, die hinter uns liegen, und wir können ihnen nur genügen bei Anspannung und zugleich weisester Ausnutzung aller uns zu Gebote stehenden Kräfte.
4. Das Ziel unserer Arbeit.
Endlich bedarf es einer Verständigung über das Ziel unserer Arbeit, wenn wir die Probleme und Ausgaben, vor denen wir stehen, in ihrer Zusammengehörigkeit begreifen und richtig würdigen wollen.
Alle Wissionsarbeit hat nur ein Ziel. Der letzte Vers der Apostelgeschichte nennt es, indem er über den Abschluß des Lebens pauli einen Vorhang zieht und zugleich die unermeßliche Perspektive der Kirchengerichte eröffnet: „Paulus predigte das Reich Gottes uud lehrte von dein perrn Jesu, mit aller Freudigkeit, unverboten." Von dein bserrn Zesus lehren, das Reich Gottes predigen, das Reich Gottes bauen ist unser Ziel. Die Aufgabe ist unermeßlich und gilt der gesamten Christenheit. Es ist verständlich, wenn sich die Nord-