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Endung entspricht am besten dem Sprachvermögen der Eingeborenen, wogegen die sprachhistorisch an sich vorzuziehende Weglassung der Endung (z. B. ein gut Kind) für afrikanische Zwecke undenkbar wäre. Substantivisch mit Artikel gebraucht, erhalten die Eigenschaftswörter gleich den Hauptwörtern die Pluralendung en (z. B. äis Outen).
2. Adverbial (oder als Prädikatsadjektiv) gebraucht, bleiben die Eigenschaftswörter wie im H. D. (z. B. clie Sacken sincl §ut).
3. Die Steigerungssormen fallen weg mit Ausnahme von besser, beste; mekr, meiste; §röker, Zrökte; weniger. Sie werden durch adverbiale Beisätze wie mekr, sekr, riemlick ersetzt. Das Vergleichswort heißt wie.
k. Umstandswort.
1. Bezüglich der adverbial gebrauchten Eigenschaftswörter s. oben.
2. Die fragenden und relativen Adverbien sind folgende: wo, woker, wokin; wann; wie, warum. Die reflexiven Adverbien fallen weg, desgleichen die präpositionalen, an deren Stelle analytische Formen treten (z. B. statt wovon von was).
3. Die hinweisenden Umstandswörter sind: äa, bort, kier; äakin, äortkin; bann, cla, von äa; so, äarum.
4. Weitere Adverbien sind: ja, nein, nickt (besser wohl in der dialektischen Form nit), okt, immer, nie, nun (statt des schwer auszusprechenden jetzt), gestern, morgen, nur, nock,
deutschen Deklination der Adjektive ins Auge faßt. Jene sind so groß, daß sogar gebildete Deutsche auf diesem Gebiet fortwährend Verstöße begehen oder über die richtige Endsilbe im Zweifel sind, besonders bei Variationen mit bestimmtem und unbestimmtem deutschen Artikel (gerade diese Worte sind hiefür passende Beispiele), oder wenn kein Artikel oder wenn eine Mehrzahl von Eigenschaftswörtern gebraucht wird. Solche Kompliziertheiten sich einzuprägen, wäre für den Neger eine zu große Zumutung und wenn man dem gegenüber — nicht mit Unrecht — einwendet, auf die Korrektheit komme es nicht an, so begibt man sich ganz von selbst aus den Boden des K. D- Nur ist es viel besser, die Vereinfachungen gleich von vorneherein festzulegen und dadurch den Bedürfnissen entgegenzukommen.