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II. Teil. Die Organisation.
der Feststellung der erwähnten Übereinstimmung ausgetauschte Noten zu gelten haben.
Bekanntmachung, betr. den Beitritt der deutschen Schutzgebiete zu dem Internationalen Fnnkentelegraphievertrage vom 3. November 1906. Vom5.Dezember1908. (RGBl.S.645.)
Das Deutsche Reich ist für seine sämtlichen Schutzgebiete dem am 3. November 1906 in Berlin vereinbarten Internationalen Funkentelegraphenvertrag und dem Zusatzabkommen vom gleichen Tage (Reichs-Gesetzbl. 1908 S. 411 ff.) beigetreten.
Grundlc " '-- -- Bungen.
Schutzgebietsgesetz. Vom 25. Juli 1900 nebst Zusatz vom 16. Juli 1912 (RGBl. S. 809 u. S. 443).
§ 1. Die Schutzgewalt in den deutschen Schutzgebieten übt der Kaiser im Namen des Reichs aus.
i) Literatur: G. Meyer, Die staatsrechtliche Stellung der deutschen Schutzgebiete, Leipzig 1888. — v. Poser und Grotz-Naed« litz, Die rechtliche Stellung der deutschen Schutzgebiete, Breslau 1803. — Florack, Die Schutzgebiete, ihre Organisation in Verfassung und Verwaltung, Tübingen 1805. — Hesse, Die Schutzverträge in Südwestafrika, Berlin 1805. — Hauschild, Die Staatsangehörigkeit in den Kolonien, Tübingen 1806. — Peters, Der Begriff sowie die staats- und völkerrechtliche Stellung der Eingeborenen in den deutschen Schutzgebieten, Göttingen 1806. — Backhaus, Das Verordnungsrecht in den deutschen Kolonien, Bremen 1803. — Sassen, Das Gesetzgebungsund Verordnungsrecht in den deutschen Kolonien, Tübingen 1803. — Ger st meyer, Das Schutzgebietsgesetz, Kommentar, Berlin 1310. — Giese, Zur Geltung der Reichsverfassung in den deutschen Kolonien? Festgabe der Bonner jur. Fak. für Paul Krüger, Berlin 1311, S. 415 — 446. — v. Böckmann, Die Geltung der Reichsverfassung in den deutschen Kolonien, Karlsruhe 1312. — Romberg, Entwurf eines Schutzgebiets - gesetzes nebst Begründung, Berlin (ohne Jahr).
Zweiter Teil. Die Organisation. Erster Abschnitt.
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Das koloniale Berordnnngsrecyt.^)