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Schnelle Besiedlung unserer neuen Ostmarken / von Ekkehard Ostmann [alias Stumpf]
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Werber für jeden Ansiedler einer Ansiedler g r u p p e eine erheblich höhere Vergütung zu gewähren sein als für einen einzelnen, von ihm gebrachten Ansiedler.

Entsprechend dem Ziele der Gruppensiedlung wird dem Werber eine bestimmte Zahl von Gemarkungen zur Besetzung überwiesen, die er zunächst selbst genau besichtigen muß, um zu wissen, aus welchen Teilen seines Bezirks er für jede einzelne Gemarkung die Ansiedler zuteilen muß, wobei der leichte oder schwere Boden, das mehr oder minder günstige Ver­hältnis an Wiesen und Weiden usw. eine große Rolle spielen werden. Hat er dann genügend geeignete Ansiedlungslustige für bestimmte Ge­markungen geworben, so wird er sie veranlassen, entweder aus ihrer Mitte zu wählendeKundschafter" zu entsenden oder aber alle zusammen zu ge­meinschaftlicher Besichtigung und Entscheidung hinzufahren.

Auf diese oder eine ähnliche Weise wird und muß es möglich sein, auch die Nichtsoldaten einmal für die Ansiedlung überhaupt zu gewinnen und dann zu­gleich auch in Siedlungsgruppen zusammenzufassen.

Ausländsdeutsche und Nordgermanen als Siedler.

Als letzte, in ihrer Bedeutung allerdings Wohl zurücktretende Siedlerquelle kommen die in den verschiedenen Ländern oerstreuten Ausländsdeutschen und vielleicht auch Siedler aus den nordgermanischen Ländern in Betracht. Durch den Krieg dürfte auch die vielumstrittene Frage, ob die in Galizien und der Bukowina in der Zerstreuung sitzenden Deutschen als Vorposten dort zu belassen oder zum Volksganzen zurückzuziehen sind, endgültig Wohl im letzteren Sinne entschieden sein. Eine Erhaltung und Weiterentwicklung des dort in so geringer Minderheit sitzenden, von den Russen so hart mit­genommenen Deutschtums kann Wohl kaum erwartet werden, falls nicht etwa von Staats wegen eine genügende Gewähr für seine Er­haltung und Stärkung geboten wird. Jedenfalls dürfte es in der Ver­einigung mit dem gesamten Volkskörper für diesen vorteilhafter wirken, als wenn es in seiner Vereinzelung verbleibt. Für unsere Siedlungs­zwecke wird es jedoch nur dann in Betracht kommen, wenn es nicht in den deutschen Landesteilen Oesterreich-Ungarns nutzbringender untergebracht werden kann. Auch diese Frage dürfte daher bei den Friedensverhand­lungen zu erörtern und im deutschnationalen Interesse zu erledigen sein.

Ferner wird zu erstreben sein, die in Rumänien und a«f dem Balkan in vereinzelten Siedlungen sitzenden Stammesgenossen herauszuziehen und sie in unser Neuland zu überführen, soweit sie nicht wie die Vorge-

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