Abeokuta.
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geistliches und weltliches Oberhaupt in der Person eines geborenen Arabers haben. Seine Kenntnis des Arabischen und des Haussa, der linAua, tranea im ganzen Sudan bis Ägypten hin, verschafften ihm Empfehlungen an alle einflußreichen Araber auf den Etappen- straßen, sowie die wertvollsten Nachrichten über die zu durchwandernden Gebiete. Seine Reise dürfte für die von unserm Togogebiete aus zu unternehmenden Handelsoperationen von großer Bedeutung werden. (S. Paul Steiner in der Kolon.-Z., 1. März 1887.)
B.
Abeokuta.
Bild einer sieben Jahre lang sich selbst überlassenen Christengemeinde in einer Westafrikanischen Stadt.
Der um die Afrikaforschung hochverdiente Dr. Pechuöl-Lösche hat in einem Aufsätze über das centralafrikanische Problem die Behauptung aufgestellt, daß die „Wilden" nie echte Christen würden, daß sie die hohen Lehren einer ganz außerhalb ihres Daseins schwebenden Religion nur formal begriffen. „Selbst der günstigste Fall ist nicht ausgenommen, wenn eine kleine, allezeit unter den Augen der Lehrer befindliche Gemeinde auf abgeschlossener Insel lebt. Der Gegenbeweis wäre zu liefern, indem man die dem Christentums gewonnenen Heiden ein halbes Menschenalter sich selbst überließe. Wer hegt nicht die Überzeugung, daß sie der unbegriffenen Lehre recht bald den Rücken kehren und zu ihren Göttern zurückkehren würde." — vr. R. Grundemann widerlegt diese Behauptung in höchst praktischer Weise (Allgem.Missions-Zeitschrift 1885, S. 353 ff.), indem er an dem Beispiele von Abeokuta den Gegenbeweis liefert, daß heidenchristliche Gemeinden, längere Zeit sich selbst überlassen, nicht ins Heidentum zurückgefallen sind, sondern sich vielmehr in markierter Opposition gegen dasselbe halten und in den Hauptzügen sich als Christen charakterisieren.
Wir teilen Dr. Grundemanns Darstellung nachstehend im Auszuge mit.
Die Scenerie der großen Stadt von 100—150 000 Einwohnern an dem breiten Ogunflusse mit den vereinzelten schroffen Porphyrfelsen ist bekannt genug, als daß wir hier näher darauf einzugehen