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Kupfer und die deutschen Kolonien
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Kupser

und die

deutschen Kolomen.

Gesamteinsuhr in Deutschland 1913: 333 Millionen Mark.

^^ie Einfuhr in Deutschland an Steinen und Erden, Erzen und Me- tallen hatte 1913 den Betrag von einer Milliarde Mark weit über­schritten. Unsere eigene Produktion genügte dem steigenden Bedarf bei weitem nicht. Unter den vom Auslande benötigten Bergwerksprodukten stand das Kupfer mit 335,3 Millionen Mark Einfuhrwert an erster Stelle: dann kamen Gold mit 248 Millionen Mark, Eisenerze mit 227,1 Millionen, Zinn mit 68,1 Millionen Mark.

Vor allem ist es das Kupfer, in dessen Bezug wir in drückender Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten sind, die uns 1913 für 294 Millionen Mark lieferten.

Die Weltproduktion von Rohkupfer war 1905 710 000 Tonnen,

19 12 1 130 000 Zunahme 420 000 Tonnen.

Die deutsche Produktion war 1905 ..... 33400 Tonnen,

1912 . . . . . 45 500

Zunahme 12 100 Tonnen. Unser Rohkupferverbrauch hatte 1905 136 875 Tonnen betragen; er war bis 1912 auf 238 254 Tonnen gestiegen: wir hatten in diesem Jahre eine Einfuhr (abzüglich der Wiederausfuhr) von 192 754 Tonnen nötig gehabt. Unsere Eigenerzeugung stellte nur 19 A des Gesamtbedarfs dar.