84 Die neuere Zeit bis zu den Revolutions- rc. Kriegen.
burgundischen Herrscherhauses, bekanntlich'verschollen. Die Regentschaft des Kardinals Heinrich endete mit dessen Tode 1580. Philipp II. bemächtigte sich des Landes und zog damit Portugal in die spanischen auswärtigen Verwickelungen hinein. Engländer und Niederländer stellten den Portugiesischen Schissen wie den spanischen nach. Daß der Hafen von Lissabon für sie gesperrt wurde, nötigte sie geradezu, die begehrten Waren in ihrem Ursprungslande zu suchen. Es erschien lohnender, den Portugiesen auf den eigenen Wegen zu folgen, als nach der nordwestlichen oder nordöstlichen Durchfahrt zu forschen.
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35. Die Niederländer in Ostindien.
Die Niederländer waren von Lissabon aus die siä
Hanptvertreiber der ostindischen, überhaupt der über- - 'l'n seeischen Waren in Europa gewesen, die Nachfolger der /sä
Venetianer und Gewiesen. Portugiesen und Spanier ssü
hatten sich damit wenig oder gar nicht besaßt. Ant- tu.
werpen, und nachdem dieses 1585 von den Spaniern ins
erobert worden war, Amsterdam war der Stapelplatz üv!
dieses Handels. 1594 bildete sich dort in der in den nse
Niederlanden üblichen Form für größere Handelsunter- uehmungen eine nmatLLlmjgüj vnn vsi'ns, Gesellschaft für 'ruf
den Fernhandel, die sich die Aufgabe stellte, nach Ost- -U
indien zu handeln. Gerade im genannten Jahre waren inn
in Lissabon 50 niederländische Schiffe weggenommen usi
worden, die im Vertrauen auf die bisherige lässige sgi
Durchführung des Verbots sich dorthin gewagt hatten. .us
Die gleichzeitige Erschwerung des Salzhaudels, der im mi
Laufe des 16. Jahrhunderts seinen Schwerpunkt von der rZä
französischen nach der spanisch-portugiesischen Küste ver- -'/s
legt hatte, nötigte ohnehin, das unentbehrliche Produkt tlu