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Kolonialgeschichte / von Dietrich Schäfer
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78 Die neuere Zeit bis zu den Revolutions- ?c. Kriegen.

weißen Rasse, die sich für sie so unschätzbar wertvoll erwiesen hat. Die Verhältnisse erleichterten ihnen das, indem sie es mit Indianern von höherer Kultur nicht zu tun hatten. Was ihnen gegenüberstand, lebte von Jagd und Fischfang. Diese Betriebe waren unvereinbar mit dem fortschreitenden Ackerbau des weißen Mannes. Auch der nüchterne, ruhige Sinn der Quäker und Puritaner, der ungern zur Gewalt schritt, konnte da auf die Dauer nicht nachgeben. Die Rothaut mußte weichen, wo sie es nicht willig tat, mit Gewalt dazu gezwungen werden. So ist sie durch die unaufhaltsam vordringende Zivili­sation, besonders seitdem die Union ihre Freiheit genießt, in immer entlegenere und engere Gebiete zurückgezwungeu, zuletzt eingehegt worden. Ströme von Blut sind ge­flossen, doch vielmal mehr das weißer als roter Männer. Heute sind diese ihrer alten Lebensweise bis auf den letzten Rest entfremdet. Ob sie infolge dessen dem Unter­gänge, dem friedlichen Aussterben geweiht sind, läßt sich mit Sicherheit zur Zeit doch noch nicht sagen. In den kanadischen und Hudsonsbai-Gebieten, wo der Ackerbau den Boden nicht so energisch für sich in Anspruch nimmt, ist der Indianer neben dem englischen Siedler besser erhalten geblieben.

33. Die Franzosen. Kolonisation Westindicns.

Fast gleichzeitig mit den ersten englischen Versuchen sind auch von Frankreich her Forschungsreisen nach der Ostküste Nordamerikas unternommen worden, wie denn auch in Brasilien die Franzosen ziemlich gleichzeitig mit den Portugiesen aufgetreten sind. Es waren besonders Normannen und Bretonen. Die schweren Kämpfe, die Franz I. und seine Nachfolger mit der kaiserlichen und spanischen Politik unter Karl V. und Philipp II. zu be-

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