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Kolonialgeschichte / von Dietrich Schäfer
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72 Die neuere Zeit bis zu deu Revolutious- rc. Kriegen.

ihres Glaubens wegen aus der Heimat ausgewandert , i'l' waren. Andere folgten ihrem Beispiel. 1629 erwirkten ! nstb Puritaner ein Privileg für die von ihnen begründete ! 2tsd Massachusetts-Compagnie, die einige Jahre später ganz /Ms an die Stelle der Plymouth-Compagnie getreten ist und 6nu puritanische Auswanderung und Ansiedlnng betrieben hat. .tast Sie verlegte ihren Sitz in die Kolonie und verschmolz zlcui

völlig mit dieser. Neu-England wurde bald das Ziel l9iZ

aller puritanischen Auswanderer und damit die Heimstätte 2ttn

des Geistes der Opposition. Man sah die Quelle des «

Besitzrechts in der eigenen Arbeit, die den Boden urbar machte, erklärte Entdeckerrecht für Papistischen Unsinn. .nui

Die Unterwerfung unter das Mutterland wollte man als slu einen Akt freien Willens, nicht als Verpflichtung an- ma

gesehen wissen. Man hat den Satz aufgestellt; bm§1i8ii il^il

la^vs cko not rsuob ^moriba (englische Gesetze haben keine 2ms

Geltung für Amerika). In den Neu-England-Staaten lwN

ward der Gedanke der Loslösung vom Mutterlande ge- op

boren, und in den Ordnungen, die sich diese Staaten gaben, ,n!>e

haben dieMenschenrechte" ihren Ursprung genommen, die mit der französischen Revolution ihren Umzug durch ! sbw die Welt begannen.

31. Englische Handelspolitik.

Durch das ganze 15. Jahrhundert läßt sich das «üä

Drängen des englischen Kaufmanns- und Schifferstandes 8^4

auf planmäßige Einschränkung des fremden Handels und älin

Hebung des eigenen verfolgen. Seit dem Beginn des 426

Tudor-Regiments (1485) wird die auswärtige Politik Ut>

wesentlich unter diesem Gesichtspunkt geführt. Der Verlust tsick

von Calais, der mit dem Regierungsantritt der Elisabeth in m !

das gleiche Jahr fällt, hat den Bemühungen, festländischen licht