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Kolonialgeschichte / von Dietrich Schäfer
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Die Engländer in Nordamerika.

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Ende des 17. Jahrhunderts das Gold von Minas Geraes und etwa 30 Jahre später auch Diamanten gefunden wurden. Bei der Verteilung des Landes wurden große Unternehmer fast noch mehr begünstigt als in den spanischen Kolonien und das gesamte Gebiet wie dort im Interesse der Krone ausgebeutet, jede selbständige Entwickelung hintanzuhalten gesucht. Die Volksart, die politischen, religiösen, sozialen Zustände unterschieden sich ja auch nicht allzuviel von den spanischen. So sind die Ergeb­nisse der portugiesischen Kolonisationstätigkeit so ziemlich die gleichen gewesen, und die freigewordene Kolonie krankt heilte an denselben, wesentlich in der früheren Entwickelung begründeten Mängeln und Schwächen, mit denen ihre spanischen Schwestern zu kämpfen haben.

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29. Die Engländer in Nordamerika.

Einen ganz anderen Charakter trägt die englische Kolonisation Nordamerikas, vielleicht die folgenreichste der Geschichte, jedenfalls die glänzendste der neueren Zeit.

Sie unterscheidet sich zunächst von der spanischen durch die weit geringere Ausdehnung ihres Arbeits­gebietes. Was heute, in weitausspannender Entwickelung, aus ihr geworden ist, umfaßt noch nicht die Hälfte des Besitzes, den einst die Spanier in Amerika ihr eigen nannten. Jahrhunderte widmete sie einem Gebiete, das an Flächeninhalt von jeder spanischen Statthalterschaft übertroffen wurde. Bis tief ins 18. Jahrhundert hat sich die englische Herrschaft nicht weiter erstreckt als auf den Küstenstrich von der Mitte des jetzigen Staates Maine bis hinunter gegen die Südgrenze Süd-Karolinas, also ungefähr vom 44. bis zum 32. Breitengrad, mit meist recht geringer Tiefe landeinwärts. Von Süden

Schäfer, Kolonialgeschichte. 5