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Das Mittelalter.
Elbe hinweg zur Spree und Neiße fort, und aus den gleichen Gebieten stammten die Neubauer, die sich im oberen Maingebiet und im „Lande der Vögte" (der sächsischen, nicht der Reichsvögte) um das sogenannte Fichtelgebirge herum festsetzten.
17. Kolonisation durch nichtdentsche Fürsten.
Die Bewegung machte nicht Halt bei den deutschen Landesherren, an der Reichsgrenze. Sie hat durch slavische und andere Fürsten fast noch größere Erfolge errungen. Zu den frühesten deutschen Siedelungen aus der Zeit der großen Kolonisation gehören die der Siebenbürger „Sachsen", die König Geisa II. von Ungarn (1141—1161) wahrscheinlich aus dem Gebiete der mittleren Mosel in die fruchtbaren Gefilde um Hermaunstadt, Mediasch und Schäßburg berief. Ihnen sind später zahlreiche andere Deutsche aus verschiedenen Gegenden nach Siebenbürgen und Oberungarn gefolgt. Die slavischen Herren Mecklenburgs und Vorpommerns, denen ihre Fürstenstellung auch nach der Unterwerfung blieb, haben, als sie nach dem Sturze Heinrichs des Löwen unmittelbar unters Reich kamen, die Kolonisierung ihrer Länder selbst fortgesetzt. Besonders aber ist in den den Kronen Polen und Böhmen unterstehenden Gebieten die deutsche Kolonisation von einheimischen Machthabern gefördert worden. An der Ostsee haben sich die Herzöge von Pommern und Pommerellen, deren Territorien das Land von der Oder bis zur Weichsel umfaßten, am Gebirge die plastischen Herzöge Schlesiens dieser Aufgabe mit lebhaftem Eifer gewidmet. Besondere Verdienste haben sich Heinrich I. der Bärtige von Schlesien und seine Gemahlin Hedwig erworben. Die Länder der