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Kolonialgeschichte / von Dietrich Schäfer
Entstehung
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Das Altertum.

in unmittelbarem Anschluß an die Arbeit des Schwertes tzstü ein Haupthebel wird für die Aufrichtung des Reiches.

Es ist damit schon ausgesprochen, daß die römischen nsä

Kolonien, in scharfem Gegensatz zu den griechischen, ,nZs

keinerlei politische Selbständigkeit genießen. Während dns

diese, fast bis zur letzten hin, jede für sich einen be-

sonderen Staat darstellen, sind jene willenlose Teile des ssä

einen Reiches und bloße Werkzeuge des einen Regiments stm

in Rom, bleiben es in dem ganzen Jahrtausend, durch stm

das sich römische Kolonialgründung verfolgen läßt. Ihre srst

Entstehung und ihre Organisation sind dementsprechend das

auch viel einfacher und gleichmäßiger als die ihrer lsu

griechischen Schwestern.

lO. Art der Ausbreitung.

Die römische Kolonisationsarbeit ist systematisch, ,stm

gleichsam schrittweise durchgeführt worden, von der Sieben- -m

Hügelstadt aus zunächst über Latium, weiter durch den nsä

Verein von Stadt und latinischer Bundesgenossenschaft ^ tM über die Jtaliker, die Bewohner Unter- und des südöstlichen Mittelitaliens, dann unter Verwendung der vereinigten, latinisierten Jtaliker über Volk und Land der Etrusker und cisalpinischen Gallier bis zur völligen Rvmani- im

sierung der apenninischen Halbinsel, endlich von dieser:

aus zur Latinisierung der ganzen Westhälfte des römischen lisii

Reiches. Diese Tätigkeit ist länger als ein halbes Jahr-

tausend eine ausschließlich festländische gewesen, während äm

die der Griechen von vornherein und so lange sie dauerte, ,si^

eine fast ebenso ausschließlich überseeische war.

Das Königtum hat im wesentlichen den Anschluß Am

Latiums vollendet, des eng umschriebenen Gebietes vom mo

Tiberflusse bis iu deu Apennin und die Albaner Berge,