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Das Altertum.
politischen Machtmittel gestatteten ihm das, trotzdem er - w n wirtschaftlich den Bewohnern jener Gebiete nur teilweise ! sftso überlegen war. i
So ist der Begriff der Kolonie, wie ihn die Kolonial- -lail geschichte zu fassen hat, und die Gliederung ihrer Formen ^ imm nicht mit völliger Sicherheit und in fest umschriebener : 3M3 Begrenzung klar zu stellen. Aber unbestreitbar ist, daß ' ffnci Kolonisierung einer der wichtigsten Faktoren geschichtlicher 'wchj
Entwickelung ist. Und dieser Gesichtspunkt soll als der 'ldd
durchschlagende für die folgenden Darlegungen in Aus- sul
wähl und Behandlung des Stoffes maßgebend sein.
I. Abschnitt.
Das Altertum.
5. Orientalische Völker.
Die umfassende Verbreitung mongolischer, malaiischer, hindostanischer und arabischer Bevölkerung, die der heutige 3git
Osten und Süden Asiens auf dem Festlande wie in seiner -mni
reich gegliederten und entwickelten Inselwelt zeigt, geht fflsg
in ihrem Ursprünge in der Hauptsache zurück in Jahr- Hunderte, die weit vor dem Beginne der christlichen Zeit- ckisj rechnung liegen. Daß sie durch kolonisatorische Tätigkeit ' tisft in ihrem späteren Bestände festgelegt wurde, kann keinem nis«
Zweifel unterliegen. Aber die Art, wie sich das im mi
einzelnen vollzog, entzieht sich zur Zeit noch zu sehr unserer näheren Kenntnis, und die kausale Verbindung, > ,gm in der diese Hergänge mit der Entwickelung der in unsern Tagen maßgebenden kaukasisch-abendländischen Kultur stehen, ist eine zu lose, als daß sich ein näheres Eingehen auf ftio sie hier rechtfertigen ließe. Auch was Aegypter, Assyrer