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Die Griechen, zweite Periode.
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Küste gründen sie die „zwölf ionischen Städte", ohne daß sie sich doch von den Äolern völlig sondern ließen.
Ungefähr mit dem Jahre 1000 ist diese Entwickelung abgeschlossen; das ägäische Meer ist griechisch geworden. Daß die vorderasiatischen Großmächte, Aegypten und das syrisch-kleinasiatische Chetiterreich, nicht mehr auf der früheren Höhe ihrer Macht standen, hatte das östliche Vordringen der griechischen Welt begünstigt.
7. Zweite Periode: Kolonisation nach Norden, Westen und Süden (800—500).
Ungefähr mit dem Jahre 800 beginnt eine neue Bewegung, die sich bis gegen die Zeit der Perserkriege hin fortsetzt. Die ionischen Kolonien waren besonders emporgeblüht, ihre Städte reiche Handelsemporien geworden, die bemüht waren, ihrem Betriebe neue Gebiete zu eröffnen. Hellespont, Propontis und Bosporus und dann die weiten Küsten des schwarzen Meeres zogen sie in den Bereich ihrer Unternehmungen. Kyzikos, an der Südseite des Marmara-Meeres auf der Insel Ark- tonnesos an schmalem Sunde gedeckt gelegen, Sinope am äußersten Nordvorsprunge Kleinasiens, Olbia an der Dnjepr-Mündung wurden wichtige Handelsposteu. Vor den übrigen tat sich die reichste der ionischen Städte, Milet, hervor. Das schwarze Meer wurde bis in die Mäotis, den asvwschen Busen, hinein von milesischen Handelsniederlassungen umsäumt; aus dem „ungastlichen" wurde es ein „gastliches" Meer, aus dem Ilvv-rv; ein l Auch nach der Südküste Kleinasiens
wandten sich die Jonier. Sie schlössen sich in Kilikien östlich an die älteren peloponnesischen Niederlassungen Pamphyliens an.
Schäfer, Kolonialgeschichte. 2