Gewinne der Gesellschaft.
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zweifelnd aus und fürchtete davon eher eine Förderung des französischen Mitbewerbs. Auch hinsichtlich des Vorhandenseins einer Durchfahrt wurden große Zweifel laut. Der Ausschuß erklärte sich daher dafür, Alles beim Alten zu belassen. Das Parlament trat diesem Vorschlage bei.
Die Eroberung Canadas und seine förmliche Abtretung durch Frankreich 1763 übte auf das Gebiet der Company insofern eine Wirkung, als nunmehr immer zahlreichere englische Händler aus den amerikanischen Kolonien zu Lande Handelszüge bis zur Hudsons-Bay ausführten. Ihr Mitbewerb schädigte die Geschäfte der Company. Während sie bis dahin ruhig in ihren Stationen die Ankunft der Indianer, welche ihre Jagdbeute brachten, abgewartet und sich wenig um Erforschung des Landes gekümmert hatte, begann sie daher jetzt, darin etwas regsamer zu werden. 1769 sandte sie einen Beamten Samuel Hearne aus, der im Laufe mehrerer Jahre unter großen Schwierigkeiten den Coppermine-Fluß bis zu seiner Mündung erforschte und als erster Europäer das Polarmeer in jenen Gebieten erblickte.
Wie erst in unserem Jahrhundert im britischen Parlament festgestellt worden ist, hat die Hudsons Bay Company fast immer sehr gute Geschäfte gemacht. Von 1690 bis 1800 hat sie im Durchschnitt gerechnet jährlich 60 bis 70pCt. Dividende gezahlt. Von 1670 bis 1690 betrugen ihre Gewinne 118 000 Pfund Sterling ungeachtet der ihr von den Franzosen verursachten Verluste. 1690 hat sie, gestützt auf ihre reichen Borräthe und Aussichten, ihr Kapital von 10 500 Pfund Sterling auf 31500 erhöht, ohne daß die Aktionäre zuzahlten. 1720 forderte sie von ihnen lO pCt. ein und setzte dafür das Kapital auf einen Werth von 94 500 Pfund Sterling fest. Bei einer neuen Subskription wurde jeder Aktie von 100 Pfund Sterling ein Werth von 300 verliehen!
Sechstes Kapitel.
Westindien.
Jamaica, die Perle der englischen Besitzungen in Westindien, erhielt 1687 zum Governor den verarmten und heruntergekommenen