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I. Deutsch-Ostafrika.
abflußlose Gebiet der Wembäresteppe und ihre südliche Fortsetzung nach dem Nukwasee hin zu betrachten. Die zum Indischen Ozean hin abfallenden Ströme, der Pangani, der Wann, der Kingani, Rufiji und Nowuma kommen vorn Hochlande herab, durchbrechen das
Nandgebirge in breiten malerischen Tälern, sind aber wegen ihres naturgemäß starken Gefälles, zahlreicher Schnellen und Wasserfälle nur mit Einschränkungen schiffbar zu nennen. Je mehr das Randgebirge
im Süden zurücktritt, umsoweniger machen sich die Übelstände bemerkbar. Der Rufiji, länger als der Rhein (er nimmt den Ulanga und
Ruaha auf), wird nach einigen Verbesserungen fast in seiner ganzen Ausdehnung befahren werden können.
Jenseits der oben erwähnten Wasserscheide fallen die wenig zahlreichen. in der Trockenzeit oft wenig Wasser führenden Stromläufe in den Viktoriasee (wie der Kagera, Simiju u. a.) oder in den Tanganika (Malagarasi).
Klim a. Gesundh eitsv erh ältnisse.
Das Klima ist tropisch, aber nicht einheitlich. Von Ende April bis Ansang Oktober, d. i. während der Trockenzeit, wehen südöstliche, von Mitte November bis Mitte März nordöstliche Winde. Diese östlichen Winde treiben die Dunstmassen des Indischen Ozeans ins Land, wo sie beim Aufstieg auf das Hochplateau abgekühlt und niedergeschlagen werden. Ins Binnenland gelangt davon naturgemäß nur wenig.
Je nach dem Sonnenstände tritt eine Trockenzeit und eine gewitter- reiche Regenzeit ein. Das Vorland, außerdem zum Teil von den erwähnten Steigungsniederschlägen betroffen, hat gewöhnlich zweimal Regen- und Trockenzeit. Im Innern ist der Gegensatz zwischen beiden Jahreszeiten weniger stark. Die Regenzeiten sind von sehr verschiedener Ergiebigkeit und fallen zum Schaden der Vegetation oft sehr spärlich aus. Im Gebiet des ostafrikanischen Grabens beträgt die Regenzeit nur 3—4 Monate und die Regenhöhe nur 30—40 om.
Die Temperatur der feuchten Küstenlandschaften ist ziemlich gleichmäßig; sie bewegt sich im Mittel zwischen 23" im Juli und 28 o 0. im Februar. Da die trockene Luft des hochgelegenen Binnenlandes die Zustrahlung wie die Ausstrahlung der Wärme fördert, so sind hier die Tage heißer und die Nächte kühler, ein Gegensatz, der unter anderm einen außerordentlich starken Taufall Zur Folge hat.
Für den Europäer ist das Klima, wenigstens an der Küste und in der Vorlandzone, sowie im Secngcbiet nicht gerade gesund, da die gleichmäßig fenchtwarme Luft seinem Organismus auf die Dauer nicht immer zuträglich ist. Dazu kommt, daß die Malaria mit ihren immer wiederkehrenden Anfällen die Gesundheit leicht in bedrohlicher Weise schwächt. Angeregt durch die Untersuchungen des Gebeimrats Koch sind