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XXV.
Kiskeriger Mert ckes Kuslsnckckeutkcktums.
Hier ist der Ort, ein Wort zu sagen von dem Wert des Deutschtums im Ausland und damit auch von dem in Brasilien.
Wenn man das Wunder begreifen will, wie es möglich war, daß das Deutsche Reich und sein Volk so auffällig schnell, nämlich in gut 40 Jahren, zu Ansehen, Macht und großem Reichtum gekommen ist, so darf man sich nie dem Trugschluß hingeben, als ob Deutschland das alles nur seiner eigenen Kraft, Intelligenz und Erfindungsgabe zu danken habe. Man muß vielmehr bedenken, daß es im Auslande eine Unterstützung fand, wie sie noch nie einem andern Volke zu teil geworden ist.
Die Millionen staatsentlassener, zurückgesetzter und verstoßener Deutschen in aller Welt, die auch in der Fremde nie ihr Vaterland vergessen konnten, haben über dessen Einigung nicht nur gejubelt, son- z dern sie sind zum Tatdeutschtum übergegangen, sind ! des alten Vaterlandes Pioniere und Agenten gewor- ^ den, indem sie von Deutschland allein alles das kauf- ' ten, was dieses ihnen zu liefern in der Lage war. Und die Liste der Artikel, die man im industrielosen ! Ausland gebraucht, ist riesengroß. So sah die Welt bald in den Händen der Deutschen deutsche Werk- > zeuge, Maschinen, pharmazeutische Präparate, Kleiderstoffe und Jndustriewaren aller Art.