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umgekehrten Fall es mit der deutschen tun würden. Es darf nicht sein, daß unsere Volksgenossen dauernd unfähig bleiben, in ihrem neuen Vaterland sich selber zu helfen. Wer weder mündlich noch schriftlich sich äußern kann in einem Lande, das noch im allgemeinen für das Analphabetentum eingerichtet ist und darum eine Masse Winkeladvokaten beschäftigt, damit ja alle Anliegen schriftlich und mit Stempelmarke versehen eingereicht werden, der ist und bleibt eine Beute jener Helfershelfer, weil er die Landessprache nicht beherrscht! —
Darum müssen diejenigen, die uns später mit Lehrkräften und Hilfsmitteln beistehen wollen, die auszusendenden Kräfte ebenso gut verpflichten, Portugiesisch lebendig zu lernen und zu lehren, wie sie diese Hauptsache ernstlich von allen verlangen müssen, die ihre Hilfe in Anspruch nehmen.
Und das gilt auch für die kirchliche Hilfe. Die meisten Pastoren haben ja auch Schule zu halten» Und die dazu nicht kommen, sollen dennoch die Landessprache beherrschen, weil sie doch auch mit den Schulen in ihren Sprengeln zu tun haben.
XXIII.
kircklick>es.
Hier haben wir noch etwas nachzuholen über die kirchliche Weiterentwicklung in Dona Francisca — Joinville. Im Jahre 1860 machte sich eine Pommerngemeinde selbständig und berief einen Pastor aus