zu dienen, auch den landesgesetzlichen Weisungen williger zu entsprechen, als das früher geschah.
Bleibt die deutsche Politik seitens derer, die als Gäste in dem so gastlichen Lande weilen, ebenso ausgeschaltet, wie sich ihnen jede Einmischung in die brasilianische Politik verbietet, dann mögen Reichsdeutsche und Teutobrasilianer gerne mal gemeinsam patriotische Feste feiern, ohne irgendwie zu verletzen.
LXII.
koin-ekte Veutscklumspklege.
Da Brasilien vor der Entwicklung der deutschen Macht seinen deutschen Bürgern jede Freiheit zur i Pflege und Erhaltung ihrer Eigenart neidlos gestattet i hat, und eine Verschärfung auf diesem Gebiet erst all- mählich eintrat als Reaktion gegen den Hochdruck in l der Deutschtumspflege, müssen wir es doch einsehen, ! daß von unserer Seite Fehler gemacht wurden. Guter ! Einsicht kann und muß aber auch Besserung folgen. Diese muß jedoch schon beginnen in der Vorschulung und in der Instruktion derer, die entweder vom Reich , oder von Privatvereinen zur Pflege des deutschen Volkstums ausgesandt werden.
Auf dem Schulgebiet kamen bisher und werden auch später hauptsächlich in Frage kommen 1. das Deutsche Reich und 2. der Verein für das Deutschtum im Ausland, dessen Ortsgruppe Hamburg sich ganz besonders fachmännisch und liebend um unser Schulwesen in Brasilien gekümmert hat. Mit Hilfe dieser
Dona Franc<Sca. 6