Cortes' Tod.
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.- , 1 . und allerlei Industriezweige einführte. Außerdem ließ er mehrere NN'K Gold- und Silberminen ausbeuten. Abgesehen von alledem setzte er w die Ausrüstung von Entdeckungsexpeditionen fort. Seine Schiffe coipf fanden die Halbinsel Californien, wo er 1535 persönlich einen An- nM siedlungsversuch unternahm, welcher scheiterte. Als er Anfang 1537 nach seinem Wohnsitz zurückkehrte, war inzwischen Don Antonio de Z Mendoza als Vizekönig von Neu-Spanien in Mexiko eingetroffen, i. L Der Letztere verbot ihm weitere Entdeckungsfahrten und benahm sich ^ überhaupt so schroff, daß Cortes 1540 nochmals nach Spanien fuhr, .u um die Unterstützung des Kaisers zu gewinnen. Er fand aber am Hofe kein Gehör, wurde hingezogen und starb 1547 in Spanien.
Mendoza hatte inzwischen Abseudung einer Expedition nach Californien, von dessen Goldschätzen verschiedene Sagen umliefen, veranlaßt. Ein Offizier, Coronado, drang 1540 bis zu der sagen- haften Stadt Cibola, nahe der Grenze Arizonas unterm 35° n. Br. vor, '-H wo man aber keinerlei Schätze, sondern nur arme Eingeborene fand. A Von da aus gingen Streifzüge bis zum großen Callon des Colorado «äH und bis zum Arkansasflusse vor. Gold fand man jedoch nicht.
Schon vorher war die Nordküste des Golfs von Mexiko durch t verschiedene Expeditionen erforscht worden. De Pineda entdeckte von ^ Jamaika aus zum ersten Male die Mündung des Mississippi. Näher ? bekannt wurde dieser Strom durch Hernando de Soto, der von Peru ' nach Spanien heimgekehrt war und dort eine Expedition zusammen- gebracht hatte, mit der er 1539 in Florida landete. Er erlag auf dem Zuge 1541 dem Fieber. Die Reste seiner Begleiter schlugen f sich unter unsagbaren Strapazen nach Mexiko durch. Größere Nieder- l lassuugen sind in allen diesen nördlichen Gebieten seitens der Spanier k nicht gegründet worden. Diese Länder boten ihnen zu wenig Gold, l um ihre Kolonisationslust zu reizen. Ihre Thätigkeit beschränkte sich auf die mittleren und südlichen Theile des neuen Erdtheils.
Sechstes Kapitel.
ki Von Peru aus war Almagro 1535 nach Chile aufgebrochen. ^ Der Weg führte ihn bald durch wilde, schneebedeckte Gebivge, wo i Kälte und Hunger seine Leute gleichmäßig quälten. Indianische An-