Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1915)
Entstehung
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hebungen des alteren Gebirges überragt. )e nach dem Gesteinscharakter sind diese Berglandschaften von wesentlich verschiedener Form. Der Gneis bildet in Gestalt zahlreicher steiler und gelegentlich bis zu fast iooo m aufragender Einzelerhebungen die vielbesprochene Inselberg­landschaft des Lindi-Hinterlandes. Die harten jurassischen Schiefer formen den durch scharfe, gratartige Rücken ausgezeichneten Gebirgs- komplex der Matumbiberge (bis fast 700 m) gleich südlich vom Rufiji. Die durch Wasserdurchlässigkeit und dickbankige Absonderung ausge­zeichneten Kreideschichten (Makondeschichten) haben die stufenförmig gegliederten (bis über 800 m sich erhebenden) Tafelberglandschaften ge­schaffen, die sich vom Matandufluß südwärts bis über den Rowuma hinaus unmittelbar hinter der Küste erheben.

Das Hügelgelände des Küstenhinterlandes nördlich vom Rufiji wird durch eine breite, als Grabenbruch erscheinende Senke Ruwutal-Pemba- kanal von dem inneren Teil abgetrennt und erscheint heute noch land­fest als Usaramo-Plateau, während es weiterhin zerstückt und als Inseln vom Festlande losgelöst in seinen nördlichsten Teilen auf Sansibar und Pemba sich fortsetzt.

Die Küste.

Wie der Steilabfall der Tangaküste und sein Gegenstück an der West­küste Pembas erscheint natürlich auch der Ostabfall dieser Insel als Bruch­stufe, ebenso der submarine Steilabfall auf der Ostseite Sansibars und Mafias sowie der übrigen Küstenstrecken des Festlandes selbst. Zwei sich im spitzen Winkel schneidende Richtungen sind es, die diese Abbruchs­linien unmittelbar an den bezeichneten Küstenlinien selbst oder am äußeren Rande eines wenig ausladenden Schelfes zeigen. Es sind das NNOSSW streichende, sogen. Somalsystem und das NNWSSO gerichtete,als Erythräisches bezeichnete 1 Bruchsystem. Ersteremfolgen die Festlandsküste von Mombassa bis Sadani und annähernd auch die Längsküsten von Pemba, ferner der Rand der Kontinentalstufe vom Ras Makundutchi auf Sansibar gegen die Makatumbe-lnsel bei Daressalam, während die Ostküste Sansibars, sowie der Steilabfall des Kontinents zwischen Daressalam und der Nordspitze von Mafia im Sinne des Ery- thr äischen Systemes streichen. Von letztgenanntem Punkte aus verläuft die Kante des Kontinentalblockes weiter in südwestlicher Richtung hart an der Ostküste von Mafia mit Djuani und Kibondo entlang und dann der Ostseite einer Reihe von Riffen folgend, die durch die lnselchen

1 Hans Meyer: a. a. O. S. 25.

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