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; wurden
in Hamburg eingeführt:
1904
35285 Dz. im Werte von
1 379320 Mk.
1905
49 238 „ „
2054420 „
1906
40 618 ,, ,, ,, ,,
1772230 „
1907
40 699 »
1944230 „
Kuba, Chili, Mexiko, Jamaika usw. liefern das größte Quantum davon. Die Einfuhrpreise schwankten zwischen 34 und IOO Mark pro Dz., die wertvollen Sorten kommen aus Griechenland und Italien, die gewöhnlichen Preise sind 34—46 Mark pro Doppelzentner. Natürlich kommen bei der Kalkulation des Preises im Ursprungsland die Verpackungsmaterialien (Fässer oder Blechkanister) und die Fracht sehr in Betracht. Wenn man aber von Eingeborenen den Honig billig aufkauft, ihn dann reinigt und darauf achtet, schlechte Sorten gleich auszuscheiden, so sollte ich meinen, daß aus den an den Weltverkehr durch Bahn oder Dampfer angeschlossenen Gegenden Deutsch-Ostafrikas ein Export zu lohnenden Preisen möglich sei. Das Verpackungsmaterial wird man als zugeschnittene Bleche importieren und an Ort und Stelle zusammenlöten müssen, da die Petroleumkanister nicht so reichlich erhältlich sein werden. Nach der Meinung von Ad. Leyrer in Stuttgart sollte einschließlich Fracht und Verpackung der Honig nicht mehr als 46 — 50 Mark pro Doppelzentner loco Hamburg zu stehen kommen. Der Zoll ist 40 Mark pro Doppelzentner — Brutto für netto. Die Preise in
in letzter Zeit für
Honig:
aus Kuba
44-
-48 Mk.
pro
Dz
,, Valparaiso
32-
-40 „
5 1
1 •
,, Chili-Berg
60
)}
11
,, Mexiko
4 6-
-48 ,,
15
11
,, Brasilien
54-
-56 „
11
11
,, Kalifornien
(feinst) 70-
-78 „
11
11
,, Australien
44-
-48 ,,
11
11
Sehr wesentlich ist, daß Honig und Wachs beim Auslassen nicht zu heiß gemacht werden, wodurch lezteres an Farbe, der Honig an P'arbe und Geschmack verliert. Einstweilen beschränkt sich die Ausfuhr von Honig aus D.-O.A. auf wenige Hundert Kilo, die wohl nach Zanzibar usw. gehen. Es wurde z. B. ausgeführt :
1905 919 Kilo im Werte von 316 Mark,
davon 43 Kilo über die Binnengrenze bei Moschi
1906 749 Kilo im Werte von 471 Mark,
davon 70 Kilo über die Binnengrenze bei Moschi Er kam fast ganz von Tanga, Bagamoyo und Daressalam.
2. Chelone imbricata L.
Von der auch in den ostafrikanischen Meeren lebenden Carett-Schildkröte wird das Schildpatt (ital. tartaruga, engl, tortoisc s/icll, französ. ecaille) gewonnen.