Savaii
Upolu
Versuche
Gemüsen
Es bleibt abzuwarten, wie oft eine Wiederholung des Anbaus von Taro an einer und derselben Stelle mit Hilfe des gegebenen Kunstdüngers möglich und wie lange eine Nachwirkung zu beobachten ist, mit anderen Worten in welchen Zwischenräumen bei fortgesetztem Tarobau eine Ersatzdüngung notwendig wird.
b. Versuch in Savaii unter Leitung des Amtmanns.
Ein hier angelegter, zunächst kleiner Versuch wurde leider durch Auftreten eines Schädlings vernichtet. Der Versuch wurde an anderer Stelle in größerem Maßstabe wiederholt. Er wird ausgeführt auf altem Taroland, auf dem der Taro nicht mehr recht wachsen will.
Der Versuch wurde, um ihn dem Verständnis der Ein« geborenen nahe zu bringen, in einfachster Weise angelegt. Er besteht aus drei je 0,5 ha großen Parzellen, zwei gedüngten und einer nicht gedüngten, die alle mit der gleichen Zahl Taropflanzen besetzt wurden.
Parzelle 1 erhielt Schwefels. Ammoniak -|- Doppelsuperphosphat + Chlorkalium,
« 2 erhielt ebenfalls Volldüngung, jedoch statt des Doppel«
superphosphates die doppelte Menge Thomasmehl.
« 5 blieb ungedüngt.
Die ausgestreuten Mengen entsprachen einer Düngung von 400 kg auf 1 ha.
c. Versuche in Eingeborenendörfern Upolus.
Da die auf den Ländereien der Eingeborenenschule erzielten Erfolge schnell bekannt wurden, baten ver« schiedene Dorfschaften um Überlassung von Dünger. Es konnten in der beschriebenen Weise noch an acht verschiedenen Stellen Versuche angelegt werden, deren Teilstücke allerdings nur je 0,03 ha groß sind.
4. Gemüse.
Die Versuche konnten bisher mangels genügender Flächen nur in einfachster Weise: nicht gedüngt und Volldüngung mit K + P + N vorgenommen werden. Auf dem meist abgetragenen Lande der Hausplätze bietet die Volldüngung mit Mineral« dünger einen vollen Ersatz der animalischen Düngung. Es gelang damit selbst in der Trockenzeit jede Art europäischer