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Bericht über die in Deutsch-Ostafrika aus Mitteln des Kali-Propagandafonds im Jahre 1911/12 ausgeführen Düngungsversuche
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B. Togo.

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Bodenverhältnisse, Landwirtschaft und Düngungsfrage in Togo.

ie für dieDüngungsversuche zunächst inFrage kommenden Gegenden des Schutzgebiets weisen die verschieden? artigsten Böden auf. Der Küstenstreifen Lome Böden Anecho hat leichten Sandboden, auf dem die Kultur der Kokos? palme mit Erfolg betrieben wird. Der Anechobezirk zeigt neben dem roten Lateritboden lehmigen, mehr oder weniger humosen Sand bzw. sandigen Lehm. An den Flüssen trifft man ausgezeichneten tiefgründigen Alluvialboden an. Dasselbe gilt auch für den Bezirk Lome?Land. Verwitterungsböden kommen hauptsächlich in dem gebirgigen Misahöhebezirk vor; doch wechselt auch hier der Boden sehr häufig. Es sind alle Bodenarten bis auf den schlechten Steppenboden vertreten.

Ähnlich liegen die Verhältnisse auch für den Bezirk Atakpame.

Die Landwirtschaft des Schutzgebietes ist zum weit Landwirtschaft überwiegendenTeil Eingeborenenkultur. Europäische Pflanzungen des Schutz, sind nur in geringem Umfange vorhanden. Von Kulturen export? gebiets fähiger landwirtschaftlicher Stoffe finden wir im Anechobezirk neben Ölpalmen und intensivem Maisbau auch etwas Baumwoll? kultur. Im Bezirk Lome?Land nimmt der Baumwollbau bedeutend zu und im Atakpamebezirk bildet er die Haupteinnahmequelle.

Im Misahöhebezirk wird neben Mais, Baumwolle und Ölpalmen in den Gebirgen dem Kakaobau steigende Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Bearbeitung des Bodens und die Vorbereitungen für die Aussaat durch den Eingeborenen sind äußerst einfach. Zunächst

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