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Im Herero- und Hottentottenland
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Im Feldregiment.

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so ließ ihr Führer drei Gefreite und drei Unteroffiziere vor die aufgestellte Manche! vortreten. Wie wir nun einzeln triefend aus den Fluten, wie weiland Odhsseus, erschienen, wurden wir mit dreifachem Hurra empfangen. Der Ge­freite überreichte uns ein Paar Reiterstiefel, der Unter­offizier einen Mantel: Fertig war unsere Dinertoilette! Nach Generalsart krempelten wir die Mantelklappen über der Brust zurück, um stolz unseren tätowierten Heldenbusen zu zeigen und zu kühlen. Sintemalen uns das scharf­kantige Gestein beim Landen unsere ganze vordere Körper­seite zerschunden hatte. Lustig verplauderten wir einige Stunden. Dann gaben uns unsere Wirte das Geleit bis zu einem Flußknie weiter unterhalb. Dort gaben wir feierlichst unsere Sachen zurück. Wer auch die eigenen Kleider ließen wir diesmal bei unseren Gastgebern zur Auf­bewahrung. Und bei herrlichem Mondschein durchteilten wird kräftigen Armes die Wogen. Im Adamskostüm suchten wir unser Zelt auf, um uns bald zu wohligem Schlafe aus­zustrecken. -- Doch fürwahr ein hübsches, freilich etwas burschikoses Bild aus dem afrikanischen Reiterleben!

Sobald ich nach kräftigem Schlaf am anderen Morgen erwacht, eilte ich neugierig zum Revier: es floß nur noch eine Handfpanne hoch.

Bis Blydeverwacht.

Als wir am Abend des 5. zur Nachtruhe übergingen, da brach im selben Augenblick ein Gewitter los, wie ich in Südwest noch keines erlebt. Kaum hatte ich mich auf meine beiden Kamelhaardecken niedergelegt und zwei Zelt­bahnen über mich' gebreitet, als auch schon der Regen in Riesentropfen herunterrauschte. Fünf Stunden tobte das fürchterliche Unwetter, und trommelnd prasselte der schwere Regen auf die Zeltbahnen hernieder. Die einzelnen Blitze