5. Abschnitt.
Im FeldregirnenL.
Meine Versetzung, — Rückblick auf die Kolonnentätigkeit, — auf dem Ritt nach Gibeon, — unter der heilkundigen Hand eines Eingeborenen, — Weihnachten in Südwest, — weiter bis Kcetmanshoop, — eine Neujahrsfeier, — im Gefecht mit Hottentotten, — ein burschikoses Bild aus dem Reiterlebcu, — bis Blydeverwacht, — von unserer köstlichen Sinekure in Ondcrmaitje, — auf Patrouille, — ich hatt' einen Kameraden, — erneut auf Patrouille.
Meine Versetzung.
Hier vernahm ich zu meiner größten Überraschung, daß ich nach dem Süden zum 2. Feld-Regiment versetzt wurden war.
Mit N. und F. bummelte ich am Nachmittag des 4. über die Sperlingslust nach Kl.-Windhuk. Hier genossen wir im Garten von Ludwig einen herrlichen Abend. Wunderbar umschmeichelten uns die lauen Lüfte. Lichter Mondenschein badete die Weinlauben, das Tal, die fernen Berge in mildem Glanz. Feuriger Wein, dem Windhuker Berg entstammt, weitete unsere Herzen und gab dem Gemüt einen frohen Aufschwung — es war ein traumhaft-schöner Abend. Umfüllet vom hellen Mondschein wandelten wir in der Nacht hochbefriedigt zurück. Am 6. lud mich Hauptmann W., mein Reisegefährte von Kub bis Windhuk, zu Tisch.
Während ich im ersten Rausch hellauf begeistert war, zur Feldtruppe gekommen zu sein, so schlich sich allmählich immer mehr das drückende Gefühl einer starken Ernüchterung in mein Denken ein. Immer wieder erwog ich im