Im Feldregimmt.
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Reiter hatte einen Schuß oberhalb der Kinnbacke durch die linke Wange bekommen, während der andere einen bösen Schuß durch den linken Oberarm erhalten hatte. Diesem armen Kunden banden wir zunächst seinen Arm mit zwei Hosenträgern fest an die Brust. Dann traten wir, nachdem jeder den Rest seines Trinkwassers gierig aus dem Wasserbeutel gesogen, unseren Rückmarsch an. Unbehelligt gelangten wir in die Ebene, die sich in nordöstlicher Richtung erstreckt. Wir schlugen diese Richtung ein, um die enge Schlucht bei Nuinui, wo man auf ein Sich-Vor- legen der Hottentotten rechnen mußte, zu vermeiden. Von 1—6 marschierend, erreichten wir bei Sonnenaufgang Amkous. Hier begruben wir unter einem Dornbaum unseren braven Kameraden. Übrigens war er wahrscheinlich nach dem Kopfschuß noch zweimal getroffen worden: am linken Hals und der rechten Schulter waren ebenfalls Schußwunden vorhanden. Eine Ehrensalve mußten wir dem Toten leider versagen, um unnötigerweise die Hottentotten nicht auf uns aufmerksam zu machen. Über Mittag ruhten wir aus, kühlten den Verwundeten die heißen Schußstellen; erst spät, die Nachmittagskühle benutzend, ritten wir weiter, die Hauptpad aufsuchend. Auf ihr stieß ich um 7.30 abends wieder zur 7. Kompagnie, die gerade zur Nachtruhe überging. Mit herzlichem, kräftigen Hände- druck verabschiedete ich mich von den wackeren Reitern, die der Station Stampriet zustrebten, um dieser die Verwundeten in Pflege zu geben.
Ein burschikoses Bild aus dem Neiterleben.
Als wir Guruchab am nächsten Vormittag erreicht hatten, lag ein höchst beschwerlicher zweitägiger Marsch über wüstes Steingeröll hinter mir. Aber auch der Kompagnie