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Im Feldregimcnt.
Räuber auf Kofis zu. Eilfertig wurde sofort eine Patrouille zusammengestellt. Die Gelegenheit, mit den Hottentotten nähere Bekanntschaft zu machen, wirkte prik- kelnd auf mich ein. W. hatte mir ja ausdrücklich erklärt, bis zur Übernahme der Kompagnie zähle er noch nicht auf meine Dienste. Mithin war ich durch nichts gebunden und ich beschloß, mich der kleinen Schar anzuschließen.
Im Gefecht mit Hottentotten.
So traten wir 4 nachmittags den Orlog am Wir verfügten über 12 Gewehre. Außer mir und meinem Burschen nahmen 1 Sergeant und 8 Reiter von der Station Huns, sowie der Bure an der Streife teil. Der Sergeant war ein alter Schutztruppler und in feinem Wesen ein prächtiger Mensch. Natürlich überließ ich ihm die Führung, war ich doch gewissermaßen nur zum Vergnügen mit, und außerdem in diesem Falle ein Lernender. Wir schlugen zunächst die Hauptpad ein und erreichten 8.45 Kamelmund. Hier rasteten wir bis 2 Uhr nachts und ritten dann weiter bis zur Wasserstelle Breckug, die wir 5 Uhr morgens erreichten. Das Tränken nahm hier sehr lange Zeit in Anspruch, da nur wenig Wasser vorhanden war. Um 8 ritten wir in der Richtung auf den gewaltigen Gebirgsblock der Großen Karrasberge weiter. Doch nirgends waren frische Spuren vorhanden. Vorsichtig näherten wir uns der Wasserstelle Nuinui. Und hier fanden wir die ersten Spuren, aus denen hervorging, daß richtig Hottentotten erst ganz kürzlich hier gewesen. Mehrere Löcher im Revier zeigten, daß die Hottentotten vergeblich nach Wasser gegraben. Den Spuren nach mußten es etwa 8—10 Kerle gewesen sein. Doch von Viehspuren war nichts zu bemerken. Wir schwankten jetzt eine geraume Zeit, ob wir, weil das Vorhandensein irgendwelcher Viehspur