Im Feldregiment.
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Eine Neujahrsfeier.
Also am 31. Dezember verließen wir um X>6 Keet- manshoop. Bis zum 13. Januar marschierten wir mit der 7. Kompagnie, deren Führer der uns schon bekannte Naturschwärmer B. war. Punkt 12 Uhr wurde ein kurzer Halt eingelegt und die Offiziere nach vorn gerufen. Hier hatte Hauptmann W. eine Flasche Sekt geöffnet und goß nun jedem Herrn von der schäumenden, lauwarmen Brühe einen Schluck in die Koppis. Die Blechpöte klappernd gegeneinanderstoßend wünschten wir uns gegenseitig ein gesundes, lorbeerbringendes Neues Jahr. Still wurde alsdann der Marsch fortgesetzt. In Huns betteten wir uns mollig in den weichen Sand des Revieres.
Abscheulich hingegen war das Erwachen am anderen Morgen. Wir machten nämlich die unerquickliche Entdeckung, daß wir über und über von Sandflöhen zerstochen waren. Bei Tage war Huns ein öder, trauriger, ganz schattenloser Platz. Über dem Revier lag ein kleines Stationshaus. Eine fröhliche Schmauserei vereinigte uns mittags zu einer gemütlichen Neujahrsfeier. Jeder steuerte dazu von dem bei, was er in Keetmanshoop hatte erwerben können. So kündete unser Speisezettel: Erbswurstsuppe, Büchsenhummer, Hammelbraten. Zur Anfeuchtung der Kehle konnte nur sehr wenig hervorgezaubert werden: Eine Flasche Löwenbräu und eine Flasche Rotspohn für sieben Herren! Zur Nachspeise wurde eine Büchse mit kalifornischen Früchten aufgetischt. Auch mußte zur Erhöhung der Feier unser letzter Whisky und das letzte Selterswasser daran glauben. Während wir behaglich sodann unsere Pfeifen anzündeten, drang von der.Station lebhaftes Geräusch zu uns herüber. Ganz in unserer Nähe war am Vormittag Vieh von Hottentotten abgetrieben worden. Nach Aussage eines Buren wiesen die Spuren der dreisten