Im Feldregiment.
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Busch. Das ist der Tanz eines Naturvolkes! — Eingelullt durch die zu uns herüberbringende Weise des Riettanzes schlief ich endlich ein. Die Sonne brannte mir schon auf die Nase, bevor ich am anderen Morgen aufwachte. Beim Mittagstisch packte K. endlich seine Überraschung aus. Und zum Vorschein kam ein kleines, niedliches Tannenbäumchen. Seine Mutter hatte ihm das nachgemachte, mit zusammenlegbaren Zweigen versehene Bäumchen gesandt. O jemine, als wir das Kästlein dazu mit seinen winzigen Wachslichtern geöffnet, waren diese zu einem Klumpen zusammengeschmolzen. Kurz entschlossen nahm ich den Block und zerteilte ihn in längliche Nudeln, denen ich durch Hin- und Herrollen in der Hand die rundliche Form einer Kerze verlieh. So wiedergewonnen, steckten wir die Lichter auf den Zweigen fest. Obschon die Sonne ihre Strahlen in unnötiger Verschwendungssucht auf unsere Schädel brennen ließ, brannten wir trotzdem unseren Tannenbaum an. Aber du mein Herrgottchen, da hatte beim Anzünden das eine Licht zwei, das andere vier Dochte, andere dafür wiederum überhaupt keinen. Doch wenn auch; wir schwelgten in frohem Bewußtsein, Weihnachten 1905 unter brennendem Lichterbaum gefeiert zu haben.
Weiter bis Keetmanshoop.
Mit Tagesgrauen des 26. ritt ich mit F. von Nauchab- gaus, wo wir über Nacht gerastet, über Ganikobis zum Fuß des riesigen Bergklobens vom Gr. Brukkaros. Ich wollte mir den eigenartigen Fremdling des Schutzgebietes in der Nähe betrachten. Sehr steil steigt er unmittelbar aus der Ebene pyramidenförmig 1600 Meter empor. Er ist ganz aus Porphyr gebildet und vulkanischen Ursprunges. Als Beweisstück für das letztere fand ich an seinem Fuße ein schlackenartiges Gebilde aus Eisenerz. Über Ganikobis-Tses