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Im Feldregiment.
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2. Feld-Regiments bekommen, welcher W., als ihr neuer Führer, und ich zugeteilt waren. Danach steht sie augenblicklich bei Davignab und gehört zur Abteilung Heuck, die die Aufgabe hat, die englische Grenze zu sperren und die östlichen Ausläufer der großen Karrasberge aufzuklären. Sonst herrschte wie überall völlige Ungewißheit über die Bewegungen des Gegners.
Nachdem wir hinter Gibeon die Höhe erklommen, marschierten wir quer über die vor dem Aufstand angelegte Rennbahn, die den klangreichen Namen „Hoppegarten" trägt.
Unter der heilkundigen Hand eines Eingeborenen.
Die nächsten Tage schaffte uns die Teilnahme an L's. Wohlergehen belustigende Unterhaltung. Er hatte sich eine böse Krankheit zugezogen. Natürlich war er sehr niedergeschlagen, wollte er doch auf keinen Fall sich jetzt, wo er mit dem Feind, wie wir alle zuversichtlich glaubten, im Endkampf die Klinge kreuzen konnte, krank ins Lazarett legen. Da ward ihm in Kub der Ratschlag gegeben, sich in Gibeon an einen unter der schwarzen Welt weithin berühmten Medizinmann zu wenden: Der würde ihn während des Vormarsches heilen. Spornstreichs suchte ihn L. auf, und nach langwierigen Verhandlungen, die mehrere Platten Tabak und eine Flasche Suppi gekostet, versprach der Hotten- tott endlich, die Heilbehandlung bis zum Eintreffen in Keet- manshoop ausüben zu wollen. So schmerzhaft für L. die Kiste war, so spaßhaft war das nun beginnende Schauspiel für uns. Die Behandlung war aber auch zu eigenartig: L. mußte sich hierzu jeden Mittag auf einen Steinhaufen setzen. Nun schabte ihm der heilkundige Mann mittels einer Glasscherbe dicht über dem mons Veneris unbarmherzig rechts und links auf zwei talergroßen Stellen die
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