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Meine Leiden mit der Fuhrparkkolonne.
nach vollbrachter Arbeit. Außerdem wurden an dieser Stelle die Fliegen am Tage einfach unverschämt lästig. Als ich mich am 11. des Abends gerave in meine Decken gewickelt hatte und einschlafen wollte, da krabbelte mir ein Vieh über mein fieberheißes Gesicht, daß ich in eklem Schreck jählings in die Höhe fuhr. Das Biest sah aus wie eine unserer Küchenschwaben, aber es wies die stattliche Länge und Dicke etwa eines Daumens auf. Puh, das widerliche Kitzeln seiner Beine und das häßliche Gefühl seines eiskalten Leibes ließen mich vor üblem Abscheu schier schütteln. Auf Stunden hinaus war mir das Einschlafen gründlich vergangen.
Am 14. zog ich wieder in Windhuk ein. Am selben Nachmittag tauschte ich gegen die untauglich gewordenen Zugtiere 14 feurige, eben erst von Swakopmund herauf- gekommene argentinische Maultiere ein.
Letzte Fahrt nach Kub.
Am 15. lud die Kolonne für Kub:
Eigene Verpflegung . . . 7130 Kgr.
Für die Front. 10870 Kgr.
Vom Art.-Depot .... 100 Kgr.
Von Garnison-Verwaltung 150 Kgr.
18250 Kgr.
Die'Ausrückstärke betrug: 1 Offizier, 2 Unteroffiziere, 11 Reiter, 20 Boys, 145 Maultiere, 4 Pferde, 10 Wagen.
Für sieben abgehende Boys hatten sich für diesen Treck ebensoviele Hereros eingefunden. Als die Kolonne zum Abmarsch bereitstand, stürzte ein Mann von der Etappe händeringend herbei: der Burenkondukteur sei mit dem ihm bereits vorgeschossenen Gelde durchgebrannt! Na, in mir lebte bei der Meldung nur das frohe Gefühl auf, daß ich