4. Abschnitt.
Meine Leiden mit der Fuhrparkkolonne.
Eine Zeit kurzer Erholung, — von Windhuk nach Gobabis, — letzte Fahrt nach Kub.
Am 5. ging meine 1. Staffel nach Maltahöhe, die 2. nach Kub ab. Ich hatte mich entschlossen, die mir liebgewordene 2. Staffel dem Leutnant M. zu übertragen und den Befehl über die neu hinzugekommene 3. selbst zu übernehmen. M. war eben erst von Deutschland herübergekommen; da wäre er mit der schwarzen Bedienung bei der Fuhrpark-Kolonne nicht zu Rande gekommen.
Die rosige Stimmung über das nahe Ende des Orlogs ist allgemein verschwunden. Bleibe ich gesund, werde ich Wohl noch zwei Jahre hier bleiben müssen. So herrlich es mir auch sonst gefällt, gesundheitlich mir bekommt, so ginge ich doch ganz gern wegen der fortgesetzten Scherereien mit den Behörden im März schon wieder nach Hause.
Eine Zeit kurzer Erholung.
Am 9. Oktober ritt ich mit O. und K. nach Goream- gab, zum Schlachtfest eingeladen. Es sollte keine Vorspiegelung falscher Tatsachen werden. Sondern es war daselbst wirklich ein kleines Schweinchen vom Oberveterinär I. geschlachtet worden. Mit homerischem Empfinden sogen wir den göttlichen Knisee, den duftenden Fettgeruch, ein und wacker hieben wir in die leckeren Stücke Wellfleisch und