Freud und Leid bei der Proviautkoloune.
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Am 9. Marsch von 5—11 vormittags bis Haris; nachmittags von 5—6,30.
Am Sonntag, den 10., von 6—8.30 vormittags nach Hoffnungsfelde; nachmittags von 6—7.30.
Am 11. von 9—10.45 morgens nach Gurumanas. Von hier schlug ich eine neue abkürzende Pad ein. Marsch von 2—7.30 nachmittags. Der Weg war hart und gut.
Am 12. von 6—7.45 vormittags bis Choaberib. Daselbst reichliches Wasser und überall gute Weide. Allerdings mußten mitunter üble Steigungen überwunden werden. Zur Rechten schauten die dunklen Mauern des Hakosgebirges (2200 Meter hoch) herüber. Weiter sahen wir rechts vor uns den Großen Gansberg, jenen eigentümlichen Steinblock, 2540 Meter hoch aufragen. Er gleicht ganz einem Zuckerhut, dem man das obere Sechstel glatt abgeschlagen hat. Nachmittags weiter von 3—7.30.
^tsr dies Metrik auus.
An: 13. September Marsch von 6—10.30 nach Kobus. Dieser Tag ist für mich zum a-ter dies ^.krikanus geworden. Die Pad führte durch eine mit zahllosen Büschen bestandene wellige Ebene. Leicht wurde sie für unsere Tiere, da sie hart und fest ohne Sand war. Von weitem her winkte das riesenhafte Gebilde des Gansberges herüber. Fast senkrecht wächst dieser ungeheure Bergkegel aus der auf 1000 Meter hochgelegenen Fläche trutzig empor. Unwillkürlich schaudert man zusammen, gedenkt man der Stürme, die wildtosend über die Wagerechte Platte dort droben Hinstürmen mögen. Da wurde ich aus meinem Sinnen herausgerissen durch die Meldung von der Spitze, daß südlich der Pad zwei Pferde herumliefen, ob sie dieselben nicht einsangen dürften? Höchst erfreut, daß mir das Glück blühen sollte, ein paar Pferde meiner Herde einverleiben zu können, gebe
Trautmann, Im Herero- u. Hottentottenland. 10